Meinungsfreiheit: Alec Baldwin fühlt sich von Donald Trump bedroht

Dass Donald Trump die Parodie auf seine Notstandsrede von Alec Baldwin nicht gefallen wird, war klar.

Alec Baldwin hat Donald Trump erneut verärgert Bild: FamousPix/ImageCollectt/spot on news

Es herrscht Meinungs- und Kunstfreiheit in Amerika - etwas das Donald Trump (72) offenbar aber nicht immer gut findet. Die neueste Trump-Parodie von Alec Baldwin (60, "Wenn Liebe so einfach wäre") ist dem US-Präsidenten besonders sauer aufgestoßen - und in einem Tweet geendet, den man als Drohung verstehen könnte.

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Ist Donald Trump zu weit gegangen mit seiner Reaktion auf die Parodie der Notstandsrede in der US-Show "Saturday Night Live"? Baldwin scheint sich jedenfalls bedroht zu fühlen und fragt über den Kurznachrichtendienst: "Ich frage mich, ob ein amtierender Präsident, der seinen Followern erklärt, dass meine Rolle in einer TV Comedy mich zum Feind macht, eine Bedrohung für meine Sicherheit und die meiner Familie darstellt?"

Trump hatte mit seinem Tweet zuvor tatsächlich die Meinungs- und Kunstfreiheit in Frage gestellt, die Sendung als "Anschlag" gewertet und sogar das Wort "Vergeltung" benutzt: "Nichts an der lahmen 'Saturday Night Live'-Sendung auf Fake News NBC war lustig. Die Frage ist, wie ein Sender mit so einem Anschlag auf die Republikaner ohne Vergeltung davonkommen kann. Dasselbe gilt für viele andere Shows. Sehr unfair und sollte untersucht werden. Das ist die wahre Verschwörung."

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