10.02.2019, 12.37 Uhr

Prinz Philip: Nach dem Crash gibt er mit 97 seinen Führerschein ab

Wenige Wochen nach einem Unfall zieht der Ehemann von Queen Elizabeth II. die Konsequenzen. Prinz Philip gibt seine Fahrerlaubnis ab. Er will damit wohl einen Schlussstrich unter die Debatte ziehen.

Prinz Philip gibt seinen Führerschein ab. Bild: dpa

Der 97-jährige Ehemann der britischen Königin, Prinz Philip, hat seinen Führerschein abgegeben. Das teilte der Buckingham-Palast am Samstagabend mit. Philip habe die Entscheidung freiwillig und nach sorgfältiger Überlegung getroffen, hieß es in der Mitteilung des Palasts.

Prinz Philip gibt seinen Führerschein nach Horror-Crash ab

Philip war erst Mitte Januar in einen Unfall nahe des königlichen Landsitzes Sandringham in der ostenglischen Grafschaft Norfolk verwickelt gewesen. Der Prinzgemahl von Queen Elizabeth II. (92) war beim Einbiegen auf eine stark befahrene Straße mit einem anderen Auto zusammengestoßen und hatte sich in seinem Land Rover überschlagen. Er kam aber ohne Blessuren davon. Im anderen Fahrzeug brach sich eine Beifahrerin ein Handgelenk, die Fahrerin erlitt Schnittwunden am Knie. Ein neun Monate altes Baby im Auto blieb unverletzt.

Prinz Philip einen Tag nach Unfall wieder ohne Gurt am Steuer

Der Vorfall hatte eine Debatte über Senioren amSteuer ausgelöst. Philip goss Öl ins Feuer, als er nur kurze Zeit später wieder am Steuer gesichtet wurde - ohne Sicherheitsgurt. Zudem entschuldigteer sich erst nach massiver öffentlicher Kritik bei den verletzten Frauen.

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Er kenne den starken Verkehr in der Nähe von Sandringham sehr gut, schrieb Prinz Philip in seinem Brief. Doch sei er von der Sonne am Nachmittag stark geblendet worden und habe das andere Fahrzeug nicht gesehen. "Ich bin sehr betreten über die Konsequenzen."

Wer hatte Schuld am Crash von Prinz Philip?

Wer Schuld hatte an dem Zusammenstoß, ist noch nicht offiziell geklärt. Die Polizei teilte am Samstag mit, der Fall sei nun an die Staatsanwaltschaft übergeben worden. Die erklärte, der Schritt Philips werde bei der Entscheidung über eine mögliche Strafverfolgung berücksichtigt.

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rut/news.de/dpa

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