Angela Merkel: Abschiedsvideo auf Facebook! Merkel macht Schluss

Angela Merkel macht ihre Facebook-Seite dicht. Vorher erklärte sie ihren 2,5 Millionen Followern noch, warum sie sich zu diesem Schritt entschlossen hat. Das ist der Grund.

Angela Merkel macht Schluss mit Facebook Bild: Gints Ivuskans / Shutterstock.com/spot on news

Bundeskanzlerin Angela Merkel (64) hat bereits den CDU-Vorsitz aufgegeben, jetzt folgt ihre Facebook-Seite. Ihren mehr als 2,5 Millionen Followern erklärte sie in einem kurzen Video, dass sie sich von dem sozialen Netzwerk verabschieden werde.

Angela Merkel macht Facebook-Seite dicht

"Heute ist der Tag, an dem ich Ihnen danken möchte für Ihre zahlreiche Unterstützung meiner Facebook-Seite", sagt Merkel - in einen blauen Blazer gekleidet - in die Kamera. "Sie wissen, dass ich nun nicht mehr CDU-Vorsitzende bin und deshalb werde ich meine Facebook-Seite schließen." Ihre Follower fordert die Politikerin aber auf, ihrer Arbeit weiter zu folgen "und zwar der Arbeit als Bundeskanzlerin". Sie verwies dabei auf die Facebook-Seite der Bundesregierung und auf ihren Instagram-Account, bevor sie sich noch einmal bei ihren Facebook-Fans bedankte.

Über 4.500 Kommentare hat Merkels Abschiedsvideo auf Facebook bereits gesammelt. Die User sind, wenig überraschend, geteilter Meinung: Während die einen sie ermuntern, "bitte auch mit der Kanzlerschaft abzuschließen", bedanken sich viele andere Anhänger bei der Kanzlerin, und nicht nur Merkels Facebook-Auftritt wird einigen offenbar fehlen: "Sehr schade - ich denke, man wird Sie noch schmerzlich vermissen."

"Gartenarbeit, Wandern, Kochen!" Merkel gibt private Einblicke

Neben Beiträgen zu politischen Themen und Auftritten hatte Merkel auf Facebook auch private Einblicke gegeben. "Bücher von Tolstoi und Dostojewski" liest sie demnach am liebsten. Als Lieblingsmusik gab sie Richard Wagner, Gustav Mahler, Beatles und Karat an, während "Jenseits von Afrika" ihr liebster Film ist und sie im Fernsehen den "Tatort" gerne sieht. Unter ihren Hobbys steht: "Gartenarbeit, Wandern, Kochen" und auch ihren "Traum" beschrieb Merkel: "Einmal mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok reisen."

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bua/news.de/spot on news

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