Stefanie Tücking tot: SWR3 teilt mit: Daran starb die beliebte Moderatorin!

Am vergangenen Samstag ist Stefanie Tücking überraschend gestorben. Die beliebte Moderatorin wurde nur 56 Jahre alt. Jetzt steht die Todesursache fest.

Die Moderatorin Stefanie Tücking ist im Alter von 56 Jahren verstorben. Bild: dpa/Jens Kalaene

Große Trauer beim SWR3: Die bekannte Radio-Moderatorin Stefanie Tücking ist am vergangenen Samstag völlig überraschend in Baden-Baden gestorben. Dies teilte der Sender am Samstagnachmittag auf seiner Internetseite mit. Sie wurde nur 56 Jahre alt.

Staatsanwaltschaft gibt Todesursache bekannt: Stefanie Tücking starb an einer Lungenembolie

Ihr Tod kam überraschend, die Ursache gab Rätsel auf. Nun steht fest: Die Moderatorin Stefanie Tücking ist an einer Lungenembolie gestorben. Das habe die Obduktion ergeben, teilte der Südwestrundfunk (SWR) am Donnerstag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Baden-Baden mit."Steffi ist an einer Lungenembolie gestorben. Das hat die Staatsanwaltschaft Baden-Baden ihrer Familie mitgeteilt. Wir trauern mit ihnen, ihren Angehörigen, ihren Freunden",teilte der Sender am Nachmittag mit.

Stefanie Tücking an Todesursache Lungenembolie gestorben: So gefährlich ist der Gefäßverschluss

Als Lungenembolie bezeichnen Mediziner den Verschluss einer Lungenarterie. Die Ursache dafür ist meistens ein eingeschwemmtes Blutgerinnsel aus dem Bein- oder Beckenbereich. Solche Gerinnsel werden Thromben genannt. Werden sie fortgeschwemmt, können sie in einem Blutgefäß der Lunge steckenbleiben und dieses unter Umständen verstopfen. Wenn ein größeres Gefäß verschlossen wird, besteht für den Betroffenen Lebensgefahr. Eine Lungenembolie kann zu Atemnot und durch eine Überlastung der rechten Herzkammer zum Tod durch Herzversagen führen. Das Risiko einer Lungenembolie steigt unter anderem bei längerer Bettlägerigkeit, aber zum Beispiel auch nach Operationen, Entbindungen oder bei manchen Vorerkrankungen wie Blutgerinnungsstörungen.

Stefanie Tücking ist tot: Radio-Moderatorin stirbt völlig überraschend mit 56 Jahren

"Das Team ist zutiefst schockiert. SWR3 verliert nicht nur eine hervorragende Radiofrau, die Kolleginnen und Kollegen trauern auch um eine warmherzige Freundin. Generationen von Menschen hat Steffi Tücking für Musik begeistert. Radio war ihre Leidenschaft, Rockmusik ihre Liebe. Sie gehörte zu den größten Radiopersönlichkeiten Deutschlands und wir sind alle fassungslos über ihren plötzlichen Tod", erklärte SWR3-Programmchef Thomas Jung in einem emotionalen Statement nach dem Ableben von Stefanie Tücking.

Freundin fand Stefanie Tücking tot im Bett

Der Vater von Stefanie Tücking, Manfred Tücking, erklärte gegenüber der "Bild", dass eine Freundin seine Tochter tot im Bett gefunden habe: "Der Wecker hatte geklingelt und hörte nicht auf. Die Freundin ging zu ihr, schüttelte Stefanie. Als die sich nicht bewegte, rief sie den Notarzt." Doch jede Hilfe kam zu spät. Die Ärzte konnten nur noch ihren Tod feststellen. Ob es eine Obduktion geben wird, ist nicht bekannt. "Meine Frau, Stefanies Schwester und ich ringen um Fassung. Am Donnerstag waren wir noch gemeinsam auf dem Weihnachtsmarkt", erzählt Stefanie Tückings Vater im Gespräch mit der "Bild."

Freunde und SWR3-Kollegen trauern um Steffi Tücking

Steffi Tücking war 30 Jahre lang eine der beliebtesten Moderatorinnen der Popwelle. Im Laufe ihrer Karriere präsentierte sie mehrere Sendungen. Von der SWR3 Morningshow über die aktuelle Mittagssendung, führte Tücking auch durch diverse Musikshows wie denSWR3 Popshop, die ARD Popnacht und zuletzt auch durch den SWR3 Club am Abend.

Stefanie Tücking verstorben - bekannt aus Sendung "Formel Eins"

Als ausgewiesene Musikexpertin konnte man sie auch als Moderatorin auf den Bühnen von Deutschlands größten Festivals erleben. Dazu zählte neben demSWR3 New Pop Festival auch Rock am Ring.National bekannt geworden war Steffi Tücking vor allem durch die ARD-Kultsendung "Formel Eins".1987 erhielt die damals 24-Jährige die Goldene Kamera für ihre Moderation dieser Musikshow. Auch im Fernsehen war Stefanie Tücking immer wieder zu sehen. So wirkte sie Anfang der 1980er in TV-Produktionen wie "Monaco Franze" und "Tatort" in kleineren Rollen mit. In den 1990er Jahren moderierte sie die tagesaktuelle WDR-Sendung "Hier und Heute" und später im SWR Fernsehen unter anderem die Sendung "startklar - das automagazin".

SWR3-Moderatorin gestorben: Todesursache unklar

Steffi Tücking wuchs in Kaiserslautern auf. Sie liebte laut ihrem Sender ihre Heimat, Motorräder, die Pfalz, ihre Tiere und war ein großer Familienmensch. Zu den Umständen ihres Todes wurde zunächst nichts bekannt.

Stefanie Tücking privat: War die Moderatorin verheiratet oder hatte einen Freund?

Männer in ihrem Leben habe Stefanie Tücking auf den Bowie-Faktor überprüft, schreibt Tücking ion ihrem Blog: "Sehen sie irgendwie anders aus, haben sie diesen leicht lächelnden Seitenblick drauf, bringen sie mich dazu ihnen zuzuhören, können sie tanzen, haben sie ungewöhnliche Klamotten an - und stehen sie ihnen auch. So'n Zeug halt." Über ihr Privatleben ist wenig bis gar nichts bekannt.

Kollegen nehmen Abschied von toter Stefanie Tücking

Ein paar Weggefährten und Kollegen haben sich bereits zum überraschenden Tod von Stefanie Tücking geäußert. Tückings Moderatoren-KollegePeter Ilmann erklärte gegenüber der "Bild": "Ich bin fassungslos. Ich habe Mühe, den Abend durchzustehen. Sie war nicht nur eine Kollegin, sie war eine Freundin. Das heißt was in dieser Branche. Wir haben noch vor wenigen Wochen telefoniert. Sie war wie immer – bodenständig und humorvoll. Ich wollte sie in den nächsten Tagen besuchen, weil ich ihre neue Wohnung in Baden-Baden noch nicht kannte. Ich war mit ihr von allen 'Formel-Eins'-Moderatoren am besten befreundet. Ich bin geschockt."

FOTOS: Abschied von den Promis Diese Stars sind 2018 gestorben
zurück Weiter Stefanie Tücking, Moderatorin (01.04.1962 - 01.12.2018) (Foto) Foto: dpa/Jens Kalaene Kamera

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sba/news.de/dpa

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