21.10.2018, 08.00 Uhr

Royale Tragödien: DIESE Schicksalsschläge trafen die Königsfamilien!

Man könnte meinen, die Royals der Welt hätten ein durchweg bequemes Leben - doch auch königliche Familien müssen tragische Schicksalsschläge wie tödliche Unfälle, Verbannungen und sogar Hinrichtungen überstehen. 

Der Todesfall von Lady Diana erschütterte die Royals und Fans auf der ganzen Welt. Bild: picture alliance/Ben Curtis/dpa

Einen vornehmen Titel zu tragen bedeutet noch lange nicht, immun gegen tragische Fügungen des Lebens zu sein. Royals wie Prinz Johan Friso von Oranien-Nassau, Lady Diana, Prinz Turki bin Saud al-Kabir und Prinz Georg-Constantin von Sachsen-Weimar-Eisenach mussten das am eigenen Leib erfahren.

Prinz Friso von Oranien-Nassau ausgestoßen und von Lawine verschüttet

Der zweitälteste Sohn der niederländischen Königin Beatrix, Prinz Friso von Oranien-Nassau, fuhr im Februar 2012 auf einer ungesicherten Skipiste und wurde von einer Lawine im österreichischen Lech verschüttet. Prinz Friso fiel ins Koma und verstarb schließlich im August 2013. Doch auch in seinem Leben musste Prinz Friso tragische Erlebnisse wegstecken.

Seine bürgerlicheFrau,Mabel Wisse Smit, wurde wegen einer früheren Beziehung mit einem niederländischen Schwerkriminellen von der Regierung und dem Parlament nicht akzeptiert. Durch seine Heirat mit ihr verlor der Prinz der Niederlande seinen Titel und seine Zugehörigkeit zur Königsfamilie. Seine Mutter verlieh ihm die persönlichen Titel "Königliche Hoheit" und "Prinz von Oranien-Nassau", doch seine Frau und ihre gemeinsamen zwei Töchter sind von dem Königshaus ausgeschlossen.

Lady Diana: Tödlicher Unfall erschüttert die britischen Royals

Am 31. August 1997 riss ein tragischer Unfall die damalige Prinzessin von Wales, Lady Diana, unerwartet aus dem Leben. Schon Wochen zuvor wurde sie mit dem ägyptischen Multimillionärssohn Dodi al-Fayed gnadenlos von Paparazzi verfolgt, die ihre Beziehung dokumentierten. In der Unglücksnacht wollten sie nach dem Abendessen im schicken Pariser "Ritz" die Meute abhängen, doch der Wagen kam in einem Tunnel von der Straße ab und prallte an einen Pfeiler. Al-Fayed und der Chauffeur waren sofort tot, der Leibwächter überlebte schwer verletzt. Dianas Herz schlug zunächst noch, sie wird notoperiert, am frühen Morgen aber steht ihr Tod fest.

Mehrere Untersuchungen kommen später zu dem Schluss, dass der Chauffeur Alkohol und Medikamente im Blut hatte, dass die vier Insassen des Autos - Diana, Dodi, ein Leibwächter und der Fahrer - alle nicht angeschnallt waren und dass das Auto viel zu schnell fuhr. Doch bis heute machen viele die Paparazzi für den Tod der "Prinzessin der Herzen" verantwortlich. Den Trauerzug durch London und die Trauerfeier für sie in der Westminster Abbey am 6. September verfolgten Millionen. Die Bilder ihrer damals 15 und 12 Jahre alten Söhne William und Harry, die mit gesenktem Kopf hinter dem Sarg ihrer Mutter gingen, sind bis heute unvergessen.

Prinz Turki bin Saud al-Kabir aus Saudi-Arabien hingerichtet

Im Jahr 2016 wurde ein Prinz aus der saudischen Königsfamilie in Saudi-Arabien wegen Mordes hingerichtet. Turki bin Saud bin Turki bin Saud al-Kabir soll einheimischen Medien zufolge bei einer Schlägerei in der Hauptstadt Riad im Jahr 2012 einen Mann getötet haben. Oberinstanzen hatten die Todesstrafe bestätigt; das Innenministerium gab schließlich die Exekution bekannt.

"Damit wird bekräftigt, dass die Regierung des Königreiches dazu bestimmt ist, Sicherheit und Gerechtigkeit zu gewährleisten und das Recht Gottes über all jenen zu vollstrecken, die Unschuldige angreifen", hieß es in der Mitteilung über die Tötung des Prinzen. Die seltene Exekution wurde von einem anderen Prinzen der saudischen Königsfamilie begrüßt. "Dies ist das Recht Gottes", schrieb Khaled Al Saud damals beim Kurznachrichtendienst Twitter. "Möge Gott dem Mörder und seinem Opfer gnädig sein." Saudi-Arabien hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 127 Menschen im Jahr 2016 hingerichtet.

Prinz Georg-Constantin von Sachsen-Weimar-Eisenach stirbt nach Reitunfall

Im Juni 2018 ist der Erbprinz des Adelshauses Wettin mit 41 Jahren bei einem Reitunfall gestorben. Prinz Georg-Constantin von Sachsen-Weimar-Eisenach kam bei einem tragischen Unfall ums Leben, wie Michael Prinz von Sachsen-Weimar-Eisenach, Herzog zu Sachsen, auf Anfrage der dpa mitteilte. Er war tief erschüttert vom plötzlichen Tod seines Neffen. Der 71 Jahre alte in Mannheim lebende Michael ist Oberhaupt des Hauses Sachsen-Weimar-Eisenach. Der 1977 geborene Georg-Constantin war sein designierter Nachfolger.

Prinz Georg-Constantin von Sachsen-Weimar-Eisenach soll in der Nähe von Apethorpe Palace in der englischen Grafschaft Northamptonshire unterwegs gewesen und bei einem Reitausflug vom Pferd gestürzt sein. Offenbar verletzte sich der deutsche Royal dabei so schwer, dass er noch am Unfallort seinen Verletzungen erlag. Er lebte jahrelang in Großbritannien und hinterlässt seine Ehefrau Olivia Rachelle Page.

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scs/kns/news.de/dpa

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