Tully: Charlize Theron: Bei ihrem ersten Kind ist sie fast verzweifelt

Charlize Theron ist Mutter zweier Adoptivkinder. Zu Beginn sei sie allerdings mehr als überfordert gewesen. Sie hatte sogar Angst, ihren Sohn umzubringen.

Charlize Theron im April 2018 bei der Premiere von "Tully" in Los Angeles Bild: F. Sadou/AdMedia/ImageCollect/spot on news

Ab Donnerstag (31. Mai) ist Charlize Theron (42, "Atomic Blonde") in ihrem neuen Film "Tully - Dieses verdammte Mutterglück" im Kino zu sehen. Darin spielt sie eine Mutter, die mit ihren Kindern überfordert ist. Theron selbst hat zwei Adoptivkinder - Sohn Jackson (6) und Tochter August (3). Im Interview mit der Zeitschrift "Bunte" sagt die in Südafrika aufgewachsene Schauspielerin, dass auch sie das Gefühl kennt, mit der Mutterrolle nicht zurechtzukommen.

Für ihre Darstellung in "Monster" erhielt Charlize Theron 2004 einen Oscar. Hier können Sie das Drama bestellen

"Diese Verzweiflung kommt mir bekannt vor, auch wenn ich keine Geburt am eigenen Leib erlebt habe. Ich wüsste gar nicht, wie ich mich nach so einer Prozedur gleich um mein Kleines kümmern sollte. Ich war auch so schon vor lauter Schlafmangel im Delirium." Vor allem bei ihrem ersten Kind habe sie Angst gehabt, "dass ich es umbringe", so Theron. Sie habe sich nur gedacht: "Ich muss dafür sorgen, dass es am Leben bleibt."

"Ich möchte einen Partner, keinen Erzieher"

Sie habe aber nicht gewusst, wie sie das bewerkstelligen soll. "Ich habe total übertrieben, habe alles sterilisiert, habe ihn völlig verwöhnt, habe nur die teuersten Windeln gekauft." Die Situation habe sie ziemlich überfordert. Bei ihrer Tochter sei dagegen alles viel entspannter gewesen. "Wenn sie mal hinfiel, habe ich sie einfach hochgehoben. Sie bekam auch nicht so teure Windeln." Aus diesem Grund sei sie auch "nicht so verzärtelt". Die größte Herausforderung bestehe nun darin, "dass beide gleichzeitig etwas anderes brauchen. Damit muss ich als Single-Mutter fertig werden."

Darauf angesprochen, ob sie nicht wieder einen Mann in ihrem Leben braucht, der ihr bei der Erziehung unter die Arme greift, kontert die Oscar-Preisträgerin schlagfertig: "Ich möchte ja einen Partner, keinen Erzieher." Aber sie erklärt gegenüber "Bunte" auch, dass sie sich einen Kandidaten schon "sehr, sehr sorgfältig" anschaue. "Er muss eben zu meiner Familie passen."

Und was müsste Mr. Right so mitbringen, um eine Chance bei Theron zu haben? "Den entscheidenden Kick kriegst du durch seinen Geist. Wenn du in einem kreativen Beruf arbeitest, fühlst du dich zu so etwas hingezogen", erklärt die 42-Jährige. Wenn du mit jemandem zusammenbist, der ähnlich tickt wie du, kannst du auch noch viel mehr miteinander teilen."

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