Milo Moiré bei Instagram: DARUM steht die Nackt-Performerin zwischen Kunst und Kommerz 

Milo Moiré wirbt mit ihren Nacktbildern einerseits für Offenheit - muss aber auch Geld verdienen. Wie schafft die Performance-Künstlerin den Spagat zwischen Kunst und Kommerz?

Milo Moiré immer wieder nackt. Bild: dpa

Milo Moiré wie man sie kennt: Völlig nackt, sexy Blick in die Kamera und das alles vor einer Traumkulisse. So präsentiert sie sich gerade in Mallorca ihren Fans bei Instagram. Die pikanten Stellen sind natürlich mit Herzchen bedeckt, damit das Nacktbild keinen Anstoß erregt. Die Regeln auf den verschiedenen Plattformen sind ja unterschiedlich.

Milo Moiré wirbt nackt für Offenheit

Ihr Motto dazu: "Freedom is about openness. Discover my free world! Enjoy my liberty." Klar, bei den Nacktaufnahmen geht es um Offenheit und Freiheit für Körper und Geist. Aber damit ist natürlich nicht die Unabhängigkeit vom Geldverdienen gemeint - auch nicht für Milo Moiré!

Nacktbilder von Milo Moiré für 49 Euro im Monat

Denn danach heißt es: "Be my MEMBER !!!Watch my uncensored photos, videos and soon livestream exclusively!" Die Fans sollen auch Mitglieder ihrer Seite unlimitedmuse.com werden. Dort erhalten sie "einzigartige, exklusive Einsichten in unveröffentlichte Videos und Bilder" und "Zugang zu hochwertigen, verführerischen Akt-Aufnahmen der atemberaubenden Milo Moiré". Die Mitgliedschaft kostet allerdings 49 Euro - im Monat. Wer ein halbes Jahr das Vergnügen haben will, zahlt immerhin 119 Euro.

Fans vonMilo Moiré freuen sich über nackte Tatsachen

Da fragt man sich, wie viele Fans wirklich Lust darauf haben - bekommt man auf Instagram und Co doch sowieso ein Dauerfeuer an nackten Einsichten präsentiert! Noch gefällt es den meisten Fans. "Now this is one Free woman I love her openness I do that sometime and it feels Damm good to B free woooo hooooow yeah", bemerkt einer enthusiastisch. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: "in the name of liberty u r selling your body. aren't it prostitution?"

Milo Moiré hat darauf in gewisser Weise auf einem anderen Bild Stellung genommen - da zeigt sie, dass sie nicht nur eine Freundin von nackten Tatsachen, sondern auch klarer Worte ist: "Some call it art. others label it as sin. I don't give a f*ck!, the artist says. -MILO MOIRÉ ." Das könnte man wohl auch für den Umgang mit Kunst und Kommerz sagen.

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gma/kad/news.de

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