Weißes Haus: Sylvester Stallone zu Besuch bei Donald Trump

Sylvester Stallone im Weißen Haus? Das mag zunächst ungewöhnlich klingen. Doch der Boxfilm-Held hatte einen ganz bestimmten Grund, Donald Trump einen Besuch abzustatten.

Sylvester Stallone (rechts) nahm bei einer posthumen Ehrung des Boxers Jack Johnson im Weißen Haus teil, Präsident Donald Trump (sitzend) unterzeichnete die Erklärung Bild: Imago/UPI Photo/spot on news

Boxfilm-Legende Sylvester Stallone (71, "Creed - Rocky's Legacy") durfte am Donnerstag ein ganz besonderes Ereignis miterleben. Wie der US-Nachrichtensender "CNN" berichtet, war er von Donald Trump (71) als Gast ins Weiße Haus geladen worden, um an der posthumen Ehrung des Boxers Jack Johnson (1878-1946) teilzuhaben - dem ersten schwarzen Boxweltmeister in der Geschichte des Schwergewichts.

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"Wir haben heute etwas sehr Wichtiges vollbracht, denn wir haben ein Unrecht richtig gestellt," so der US-Präsident. Aufgrund seiner Hautfarbe war Johnson kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wegen seiner Beziehung zu einer weißen Frau zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden, fasst "CNN" die Geschehnisse von damals zusammen. Trump begnadigte den Boxer nun rückwirkend.

Stallone zollt Respekt

Auch Stallone, der unter anderem von dem amtierenden Schwergewichts-Weltmeister Deontay Wilder (32) begleitet wurde, richtete ein paar Worte an die anwesende Presse. So bedankte er sich zunächst bei US-Präsident Trump für sein anerkennendes Handeln und gab im weiteren Verlauf zu, dass Johnson eine Art Inspiration für ihn und seine Box-Filme gewesen sei.

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