Farid Bang vs. Alice Weidel: "Nazi-Bitch!" Skandal-Rapper will AfD-Chefin Nase brechen

Nach dem Ärger um die Echo-Verleihung sorgt Rapper Farid Bang erneut für Aufsehen. Auf Instagram veröffentlichte er einen Song-Ausschnitt, in dem er AfD-Chefin Alice Weidel heftig attackiert.

Rapper Farid Bang attackiert AfD-Chefin Alice Weidel. Bild: news.de-Fotomontage (dpa)

Nach dem Eklat um die Echo-Auszeichnung für sein umstrittenes Album "Jung, Brutal, Gutaussehend 3" hat Rapper Farid Bang einen neuen Song aufgenommen, in dem er die AfD-Politikerin Alice Weidel attackiert.

Farid Bang beschimpft Alice Weidel als "Nazi-Bitch"

Der 31-Jährige veröffentlichte am Montagabend auf Instagram einen rund 20 Sekunden langen Ausschnitt, in dem er Weidel unter anderem als "Nazi-Bitch" bezeichnet und droht, ihr das Nasenbein zu brechen. Weidel reagierte zunächst nicht auf den verbalen Angriff, prüft inzwischen aber mögliche rechtliche Schritte gegen den Musiker.

"Asozialer Marokkaner!" Alice Weidel will Farid Bang abschieben lassen

Bang und sein Rap-Partner Kollegah waren im April trotz von vielen als antisemitisch empfundener Textzeilen mit dem Echo ausgezeichnet worden. Weidel hatte damals getwittert, Bang sei "nichts weiter als ein asozialer Marokkaner" - eine Anspielung auf dessen Song "Asozialer Marokkaner". Der Musiker hat marokkanische Wurzeln, wurde aber in Spanien geboren und lebt seit seiner Kindheit in Deutschland.

Die Debatte um heftig kritisierte Textzeilen wie "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen" hat Bang und Kollegah die Zusammenarbeit mit ihrer Plattenfirma gekostet: Ende April gab die Bertelsmann Music Group bekannt, sich von den beiden Rappern getrennt zu haben.

Lässt die Rap-Szene die Gesellschaft verrohen? Die AfD meint: Ja!

Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, machte am Dienstag die Rapperszene für die Verrohung der Gesellschaft verantwortlich. "Diese Rapperszene, die gewaltverherrlichende, frauenverachtende Texte von sich gibt, schon seit Jahrzehnten, ist uns immer schon ein Dorn im Auge gewesen als Staatsbürger", sagte Baumann in Berlin. Da habe sich etwas entwickelt, was "höchst ungut" für die Gesellschaft sei.

Baumann sagte, ihm sei der aktuelle Vorfall noch nicht bekannt, aber er wundere ihn auch nicht. "Dass wir selber von solchen Leuten angegriffen werden, lieber Gott... Wir werden dauernd angegriffen", sagte Baumann. "Wenn ein Herr Farid Bang irgendwas sagt, nehmen wir das auch zur Kenntnis, bedauern aber umso mehr die Gesamtverrohung, die wir sehen". Die seien auch Spätfolgen "einer politischen Gesamtentwicklung, die wir linksgrüne versiffte Republik nennen".

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bua/news.de/dpa

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