#MeToo-Debatte: Fall Harvey Weinstein: Chef-Ankläger nimmt seinen Hut

Unglaublich: Eric Schneiderman, demokratischer Politiker und Chef-Ankläger von Harvey Weinstein, hat seinen Posten überraschend geräumt. Vier Frauen werfen ihm Missbrauch vor.

Der Staatsanwalt von Harvey Weinstein (Foto) hat seinen Hut genommen Bild: ImageCollect/spot on news

Manchmal schreibt dann doch die Realität die absurdesten Geschichten: Staatsanwalt Eric Schneiderman (63) hat seinen Posten als Chef-Ankläger im Fall Harvey Weinstein (66) überraschend niedergelegt. Der Grund: ebenfalls Missbrauchsvorwürfe! In einem Artikel des US-Magazins "New Yorker" berichten vier Frauen, die mit ihm intime Beziehungen führten, von Schneiderman gewürgt, geschlagen und bedroht worden zu sein.

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Nur wenige Stunden nach Veröffentlichung des Berichts, zog Schneiderman die Konsequenzen, stritt sämtliche Vorwürfe in einem Tweet vehement ab. Es hätte Rollenspiele und andere einvernehmliche Handlungen gegeben, die allerdings niemals gegen den Willen der Frauen praktiziert worden seien. Diese Grenze würde er niemals überschreiten. Neben seiner Rolle als Weinstein-Ankläger engagierte sich der Demokrat im Rahmen der #MeToo-Debatte offen für die Rechte der Frauen.

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