Prinz Harry: Nie mehr Strip-Billard für Meghans Dirty Harry

Er pflegte lange sein Image als spitzbübischer Heißsporn und begehrtester Junggeselle Großbritanniens. Doch seit einiger Zeit scheint Prinz Harry gereift - und er steht bald vor dem Traualtar.

Harry und Meghan: schon bald im Eheleben. Bild: dpa

Als "Party-Prinz" musste sich Prinz Harry schon so manches Donnerwetter für seine Eskapaden anhören.Seine Fehltritte basierten auf einem Mix aus Wut, Naivität und Rebellion. Für einen Auftritt mit einer Hakenkreuzbinde auf einer Kostümparty musste der Enkel von Königin Elizabeth II. sich öffentlich entschuldigen.

Scheidungskind, dann die Mutter tot: "Er hätte etwas mehr elterliche Führung gebraucht", meint Penny Junor, die mehrere Bücher über die Royals geschrieben hat. Der Rotschopf konsumierte Drogen, Alkohol und mindestens einen Goldfisch. Im Elite-Internat Eton hagelte es schlechte Noten, und die hübschen Mädchen lagen ihm in Scharen zu Füßen - dem "Robbie Williams der Royals", wie er damals auch genannt wurde.

Die Stripclubs tauscht Harry gegen das Eheleben ein

Vor über fünf Jahren gelangten Nacktaufnahmen an die Öffentlichkeit, die "Dirty Harry" - wie er oft genannt wurde - beim Strip-Billard mit Schönheiten in einem Luxushotel in Las Vegas zeigten. Doch die Briten verziehen dem Rebell im Königshaus schnell. Harrys Kehrtwende mit fast Ende 20 und eine geschickte PR-Kampagne taten ihr Übriges.

Ein Frauenschwarm ist er immer noch, aber nun in festen Händen. Am 19. Mai heiraten der 33-jährige Harry und die drei Jahre ältere US-amerikanische Schauspielerin Meghan Markle in Windsor. Bei der Wahl seiner Braut waren dem Royal die gesellschaftlichen Konventionen des britischen Königshauses schnuppe; er ist seinem Herzen gefolgt. Meghan ist geschieden, dunkelhäutig, US-Amerikanerin und eine Bürgerliche - längst nicht jedem passt das in Großbritannien.

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Werden Harry und Meghan bald das beliebteste Paar unter den Royals?

Harrys warmherzige und unkomplizierte Art begeistert: Er albert mit Kindern herum, umarmt Senioren, die er als treue Fans in der Menge wiedererkennt, feuert völlig perplexe Marathon-Läufer an oder rubbelt Kriegsversehrten bei den "Invictus Games" vor lauter Freude über deren Sieg so richtig über den Kopf.

Meghan, die sich für die Rechte der Frauen einsetzt, tritt ähnlich herzlich und volksnah auf wie Harry. Im Vergleich dazu wirken Prinz William und Herzogin Kate, deren offizielle Berufsbezeichnung jetzt enthüllt wurde, fast ein wenig steif. Harry, da ist sich das Volk einig, ist endlich erwachsen geworden. Ein bisschen Rebell ist er aber - für viele Briten glücklicherweise - geblieben.

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scs/rut/news.de/dpa

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