Donald Trump: Trotz Streit um Trump: Kanye West und John Legend sind noch Freunde

Kanye West und John Legend mögen, was Donald Trump betrifft nicht unbedingt einer Meinung sein. Doch privat kann ihnen dieser Disput offenbar nichts anhaben.

Kanye West und John Legend sind schon sehr lange befreundet. Hier besuchen sie 2004 gemeinsam eine Party in Toronto Bild: Brent Perniac/AdMedia/ImageCollect/spot on news

Rapper Kanye West (40, "Famous") und Sänger John Legend (39) lieferten sich wegen Wests Pro-Trump-Tweets jüngst einen hitzigen Schlagabtausch. Doch nun scheint alles wieder in Butter zu sein zwischen den beiden. Freitagabend postete West ein gemeinsames Selfie und schrieb dazu: "Wir lieben uns. Wir sind uns einig, dass wir uns nicht einig sind".

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Anlass ihres Treffens war die Baby-Party von John Legends Frau Chrissy Teigen (32), die mit ihrem Mann zurzeit ihr zweites Kind erwartet. Zu dem rauschenden Fest war unter anderem auch Kim Kardashian (37, "Keeping Up With the Kardashians") eingeladen, die Frau von Kanye West. Nur einen Tag zuvor hatte West auf Twitter zwei Screenshots gepostet, die eine SMS-Unterhaltung zwischen ihm und Legend zeigen. Darin bittet der Sänger seinen Kumpel West darum, sich nicht mehr öffentlich auf die Seite von US-Präsident Donald Trump (71) zu stellen.

"Du bist zu mächtig und einflussreich"

"Ich hoffe, du überdenkst es noch mal, dich auf die Seite von Trump zu schlagen. Du bist zu mächtig und einflussreich, um zu unterstützen, wer er ist und wofür er steht", beginnt Legends Nachricht. Wests Meinung würde seinen Fans sehr viel bedeuten und sie würden sie respektieren. "So viele Menschen, die dich lieben, fühlen sich gerade von dir betrogen, weil sie wissen, welchen Schaden Trumps Politik verursacht. Besonders farbige Menschen", schreibt der Sänger weiter.

Natürlich ließ West das nicht auf sich sitzen und antwortete harsch: "Ich liebe dich John und ich danke dir für deine Gedanken. Aber dass du meine Fans und mein Vermächtnis anführst, ist eine Taktik, die auf Angst beruht, um mein freies Denken zu manipulieren", so die Retourkutsche von West.

Legend weist West zum Abschluss nur darauf hin, dass seine Taten und seine Worte immer Konsequenzen haben. Einen kleinen Witz kann er sich aber auch nicht verkneifen: "Und da du diese SMS öffentlich postest, lass mich hinzufügen, dass ich eine neue Single veröffentlicht habe."

Auslöser für den Streit waren eine Reihe von Tweets, in denen West seine Sympathie für Trump zum Ausdruck brachte. In einem schrieb er: "Man muss nicht mit Trump einverstanden sein, aber der Mob bringt mich nicht dazu, ihn nicht zu lieben." Daraufhin musste der Rapper viel Kritik einstecken - auch von Kollegen aus dem Showbiz.

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