König Carl Gustaf von Schweden: Wegen peinlicher Affäre! Schweden-König fordert neue Regeln

Nach der Nobelpreis-Affäre in Schweden zeigte sich König Carl Gustaf tief erschüttert. Der Schweden-König hat genug von den Skandalen um den Nobelpreis 2018. Er fordert nun neue Nobelpreis-Regeln.

Novum! König Carl Gustaf von Schweden will die Nobelpreis-Regeln ändern. Bild: dpa

König Carl XVI. Gustaf hat die Mitglieder der Schwedischen Akademie aufgefordert, ihrer Verantwortung für die ehrwürdige Kulturinstitution gerecht zu werden. "Die Feindseligkeit, die in der Schwedischen Akademie entstanden ist, ist zutiefst bedauerlich und kann der wichtigen Aufgabe der Akademie ernsthaft schaden", erklärte der Schirmherr des Literaturnobelpreis-Gremiums am Mittwoch. Die Verantwortung für die Institution müsse für die Mitglieder immer Priorität haben.

König Carl Gustaf von Schweden nach Nobelpreis-Affäre stinksauer

Zuletzt hatten sich mehrere Mitglieder über Gastbeiträge in den schwedischen Zeitungen gegenseitig öffentlich beschimpft. Hintergrund ist ein Korruptions- und Belästigungsskandal, in dessen Folge drei Mitglieder angekündigt hatten, nicht mehr an Sitzungen teilzunehmen.

Rücktritt gefordert! König Carl Gustaf von Schweden will Nobelpreis-Regeln ändern

Die Schwedische Akademie kürt seit mehr als einem Jahrhundert den Träger des Literaturnobelpreises. Zurücktreten kann man aus ihrer Mitte nach den Statuten von 1786 nicht. König Carl Gustaf erwägt nun, diese Regel zu ändern. "Angesichts der Entwicklung werde ich die Notwendigkeit prüfen, die Satzung zu ergänzen, unter anderem was das Austrittsrecht betrifft", kündigte er an. Für die Akademie ist es wichtig, die Sitze der inaktiven Mitglieder nachzubesetzen, denn sonst läuft sie Gefahr, das Quorum zur Ernennung neuer Mitglieder bald nicht mehr zu erfüllen.

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zurück Weiter Zur Nobelpreisverleihung 2008 erschien Kronprinzessin Victoria von Schweden in einer atemberaubenden pinkfarbenen Robe, die der Designer Pär Engsheden entworfen hat. (Foto) Foto: Kay Nietfeld / picture alliance / dpa Kamera

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sba/kns/news.de/dpa

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