Oscars 2018: Moët Academy Night: So feierten die deutschen Promis die Oscars

Auf der Moët Academy Night feierten die Stars in Berlin mit Hollywood-Flair die Oscar-Nacht. Vicky Krieps verriet, warum sie trotz Einladung nicht nach L.A. gereist war.

Schauspieler Kostja Ullmann (l.) hatte mit Moderator Jochen Schropp (r.) sichtlich Spaß Bild: Franziska Klug/Getty Images/Moët & Chandon/spot on news

Anlässlich der 90. Oscar-Verleihung in Los Angeles hat der Champagner-Hersteller Moët & Chandon am Sonntagabend zum glamourösen Abend mit Live-Übertragung eingeladen. Schauspielerin Vicky Krieps (34, "Der junge Karl Marx") zog die Moët Academy Night in Berlin der großen Gala in Hollywood vor. Sie spielt die weibliche Hauptrolle im sechsfach nominierten Film "Der seidene Faden" und obwohl sie eine Einladung erhalten hatte, blieb sie Hollywood fern.

Bei den Golden Globes war Krieps noch dabei, dieses Mal scheute die Schauspielerin den weiten Weg nach Kalifornien: "Diese Hollywood-Galas sehen als Zuschauer so toll aus", erklärt sie, "doch in Wirklichkeit sind die furchtbar anstrengend". Schon allein der lange Flug plus die Zeitumstellung seien mühsam. Und neben der eigentlichen Veranstaltung gebe es in der Nacht danach über ein halbes Dutzend Partys, die besucht werden müssten. Lächelnd fügte Krieps hinzu: "Da ich selbst nicht nominiert wurde, muss ich nicht dahin, also habe ich mich dagegen entschieden. Der Regisseur hat das sofort verstanden..."

Mädelsabend für Lisa Martinek

Auf der Party amüsierte sich auch Fernsehschauspielerin Lisa Martinek (46, "Blaumacher"), die mit Freundin und Promi-Hebamme Sissi Rasche kam und einen Mädelsabend ankündigte. Zu sehen bekam Martinek dabei unter anderem ihren Schauspielkollegen Franz Dinda (34), der gerade für die Serie das "Das Boot" drehte: Mit Kollegin Sarah Alles (31, "Traumschiff") führte er die geladenen Film- und TV-Stars in den Spreegraphen Studios als Moderator durch den Abend und sang zum ersten Mal mit großer Orchester-Begleitung (u.a. "Happy").

Schauspielerin Julia Malik (41, "Anfang") erschien ohne Ehemann August Diehl (42) und kann den Oscars nicht so viel abgewinnen: "Ich habe einmal versucht, sie zu sehen und bin dabei eingeschlafen..." Moderatorin Tamara von Nayhauß (45) outetet sich dagegen als Oscar-Fan: "Es ist eines der wenigen Events, auf die ich richtig neugierig bin, unter anderem darauf, was die Leute tragen und natürlich, was auf der Bühne passiert." Sie erinnerte sich an einen ihrer ersten Oscar-Momente, der sie bis heute berührt: "Gwyneth Paltrow bricht in Tränen aus. Das war emotional, echt - so was finde ich schön." Und wer wäre ihre Lieblingssitznachbarin, wenn sie selbst einmal eingeladen wäre? "J.Lo und Gwyneth Paltrow", verrät die 45-Jährige.

"Ich liebe den Humor der Moderatoren"

Auch die Schauspielkollegen Kostja Ullmann (33) und Frederick Lau (28), die gerade gemeinsam im neuen Detlev-Buck-Film "Wuff" vor der Kamera standen, erschienen auf der Party und verfolgten gespannt die Übertragung der Oscar-Verleihung. Lau, Hauptdarsteller im Film "Victoria", der vor drei Jahren knapp an einer Nominierung vorbeigeschlittert war, weil im Film zu viel Englisch gesprochen wurde, erinnert sich daran noch immer mit Wehmut: "Das war der geilste deutsche Film. Und es war traurig, als man uns ablehnte. Damit muss man erstmal klarkommen."

Ullmann freut sich dagegen jedes Jahr ganz unbelastet auf die Oscars: "Ich bin immer gespannt auf das Intro. Ich liebe den Humor der Moderatoren, dieses Jahr von Jimmy Kimmel und es ist großartig zu sehen, wie die beste Leistung belohnt wird." Einig waren sich die beiden bei ihrem Film-Favoriten, wie Lau verrät: "'Three Billboards Outside Ebbing, Missouri' inklusive der Hauptdarstellerin Frances McDormand. Die ist klasse!"

Bis in die Morgenstunden wurde auf der Moët & Chandon Party mitgefiebert. Unter den Gästen waren auch Ruby O. Fee (22), die mit ihrer besten Freundin in von ihr geschneiderten, figurbetonten Kleidern erschien, Susanne Wuest (38), Marie-Lou Sellem (51), Sonja Gerhardt (28) und Dennenesch Zoudé (51), die es gut findet, wenn große Film-Galas auch politisch sind und sich die Stars wie zuletzt beispielsweise für #metoo stark machten.

spot on news

Empfehlungen für den news.de-Leser