Prinz William: Rabenvater? Er lässt Kate nach der Geburt allein

Der Sommer 2018 hält für Prinz William eine spannende Reise parat. Wie der Kensington Palast bekanntgab, wird er bald den Nahen Osten besuchen.

Prinz William wird im Sommer den Nahen Osten besuchen. Bild: KGC-178/starmaxinc.com/ImageCollect/spot on news

Im April wird Prinz William (35) zum dritten Mal Vater, kurz darauf wird er seine Familie aber für eine Reise in Großbritannien zurücklassen. Wie der Kensington Palast am Donnerstag via Twitter bekanntgegeben hat, wird der britische Royal im Sommer zum ersten Mal den Nahen Osten besuchen. Die Reise des Prinzen finde auf Wunsch der britischen Regierung statt und wird ihn dabei nach Israel, Jordanien und in die besetzten palästinensischen Gebiete führen.

Prinz William reist ohne Ehefrau Kate Middleton in den Nahen Osten

Der Besuch finde auf Ersuch der Regierung ihrer Majestät statt und sei von den israelischen, jordanischen und palästinensischen Behörden begrüßt worden, heißt es in einem weiteren Tweet des Königshauses.

Weitere Details zu Prinz Williams Reise sollen bald bekanntgegeben werden. Den Nahen Osten wird der 35-Jährige alleine ohne seine Ehefrau Herzogin Kate (36) besuchen. Neben dem Baby, das für das Frühjahr erwartet wird, sind William und Kate Eltern von George (4) und Charlotte (2).

Historischer Besuch von Prinz William in Israel

Israel zeigte sich erfreut über die Ankündigung. "Das ist ein historischer Besuch, der erste seiner Art, und er wird hier mit großer Zuneigung empfangen werden", sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

Am 2. November 1917 hatte der britische Außenminister Arthur Balfour in einem Schreiben an den britischen Zionisten Lionel Walter Rothschild zugesichert, das Vorhaben zur Schaffung einer nationalen Heimstätte für Juden in Palästina zu unterstützen. Die Erklärung bahnte den Weg für die Gründung des Staates Israel 1948.

Prinz Williams Vater Prinz Charles bei Beerdigung in Israel

Der Staatsgründung folgte allerdings auch ein Krieg mit den arabischen Nachbarn und die Flucht und Vertreibung von mehreren Hunderttausend Palästinensern. Auf palästinensischer Seite gilt das Schreiben daher als historischer Fehler.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte im vergangenen Jahr die britische Regierung aufgefordert, auf ein Ende der israelischen Besatzung im Westjordanland und die Gründung eines palästinensischen Staates hinzuarbeiten.

Prinz Charles, Williams Vater, war 2016 zur Beerdigung von Ex-Präsident Schimon Peres in Israel gewesen. Allerdings galt dies nicht als offizieller Besuch.

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kad/news.de/spot on news/dpa

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