Sila Sahin: Ex-Soap-Star über Sextoys und nackte Haut

Sila Sahin ist erfolgreich, verheiratet und schwanger: Doch nicht immer sah es so rosig aus. In der Webserie "Offscreen" rechnet sie knallhart mit der ganzen Branche ab. Doch Vorsicht: Satire und schwarzer Humor.

Sila Sahin spielt sich selbst in der Webserie "Offscreen". Bild: Marcel Weisheit, Michael Bernhard (Glampool) / Horst Petzold (Shutterstock)

Sila Sahin ist am Boden zerstört! Ihr Verlobter hat sie vor der Hochzeit sitzen lassen und die Presse schlachtet die Story der "Ex-Spielerfrau" so richtig aus. Und karrieremäßig läuft es bei der Schauspielerin auch nicht so toll. So heißt es in der Synopsis zur ersten Folge von "Offscreen" - einer Webserie bei Funk, dem Jugendangebot von ARD und ZDF.

Neue Serie "Offscreen": Sila Sahin spielt sich selbst

"Ich hatte als Kind zwei Träume: Der eine war, irgendwann mal eine richtig erfolgreiche Schauspielerin zu werden und der andere, irgendwann mal eine richtig tolle Märchenhochzeit zu haben. Aber irgendwann wachst du halt auf und die Träume sind weg", sagt Sila in den ersten Minuten der ersten Episode.

Die Serie erinnert stark an Sahins eigenes Leben. Völlig überraschend verließ die schöne Schauspielerin 2014 die Daily-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Ein Jahr später folgte die Trennung von Fußball-Profi Ilkay Gündogan. "Es ist eine Satire und nicht alles eins zu eins, sondern überspitzt", sagte Sila Sahin gegenüber der "B.Z." über ihre Webserie "Offscreen". Mit der Serie wollen die Macher zeigen, dass das Leben als Schauspieler eben nicht immer so glamourös ist, wie viele denken. "Es ist nicht einfach, nach einer Soap wieder Fuß zu fassen", gesteht Sahin im Interview mit der "B.Z.". "Mit Angeboten wird man da nicht überhäuft."

Mit tiefschwarzem Humor nimmt "Offscreen" die ganze Branche aufs Korn. Mit dabei sind unter anderem ehemalige Soap-Kollegen wie Susan Sideropoulos, Isabell Horn, Vincent Krüger, Wolfgang Bahro und Raúl Richter. Aber auch andere Größen der deutschen Unterhaltungsbranche sind mit dabei: Ralf Richter spielt Silas Manager.

Nacktszenen, Dildos und Trash-TV: Sila Sahin am Abgrund?

In der Webserie lässt Sila Sahin keinen Abgrund aus. Nachdem die Boulevardpresse ihr Liebespech ausschlachtet, sieht man sie völlig verzweifelt und splitternackt in der Dusche. Die Schauspielerin ist am Boden zerstört. "Sie hat alles verkackt, sie war auf einem guten Weg und dann macht sie diesen einen großen Fehler. Wenn sich Promi mit Promi paart. Dann fangen die Leute an über dich zu schreiben", wettert Ralf Richter. "Dann bist du plötzlich interessant. Und das wiegt dich dann in der Illusion, dass du wichtig bist. Scheiße, nein, bist du nicht!" Bleibt ihr jetzt nur noch das Dschungelcamp?

Manager Ralf Richter versucht, Sila vor die Kamera zu bringen. Doch auf Trash-TV hat die Schauspielerin keine Lust. Da kommt das Angebot für einen Werbespot gerade richtig. In ihren Gastrollen vertreiben Bonnie Strange und Valentina Belleza jedoch Sextoys. Sila ist außer sich als sie erfährt, für was sie unterschrieben hat. Spielpartnerin Ines Anioli versucht Sila zu beruhigen. Mit mäßigem Erfolg! Dennoch dreht Sila Sahin einen Werbespot für den Dildo-Hersteller.

Die Serie nimmt sich selbst nicht so ernst. Sie persifliert eine gesamte Branche. Sila Sahin flucht, schimpft und zeigt den absurden Alltag im Promidasein. Jeden Donnerstag um 18 Uhr kommt eine neue Folge auf dem Jugendkanal funk.net und bei YouTube. Privat läuft es bei Sila Sahin im wirklichen Leben allerdings besser als in der Serie. Sie heiratete den Fußballer Samuel Radlinger und ist schwanger.

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bua/kad/news.de

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