Las Vegas: Nach Vegas-Rauswurf: O.J. Simpson will 100 Millionen Dollar

Der Gang ins Gericht ist O.J. Simpson wahrlich nicht fremd. Jetzt möchte er auf diese Weise offenbar eine gigantische Summe erstreiten.

O.J. Simpson wurde 2017 nach fast neun Jahren Haft auf Bewährung freigelassen Bild: imagecollect.com/Globe-Photos/spot on news

Probieren kann man es ja mal: Ex-Sportler, Ex-Schauspieler und Ex-Häftling O.J. Simpson (70) strebt offenbar eine millionenschwere Klage gegen das Kasino The Cosmopolitan in Las Vegas an. Dort habe man im November vergangenen Jahres vom Hausrecht Gebrauch gemacht, um Simpson vor die Tür zu setzten. Doch der wittert anscheinend hinter dieser Aktion einen rassistischen Hintergrund und will laut der US-amerikanischen Seite "TMZ" die Betreiber angeblich auf die unglaubliche Summe von 100 Millionen Dollar (etwa 83 Mio. Euro) verklagen.

Demnach habe Simpsons Anwalt diesen Schritt mit folgenden Worten begründet: Das Kasino habe "Herrn Simpson von seinen nicht afro-amerikanischen Freunden getrennt und ihn daraufhin aus Gründen, die sich im Nachhinein als frei erfunden herausgestellten, herausgeworfen." Sein Mandant habe dem Cosmopolitan lediglich "einen friedvollen Besuch abgestattet", heißt es weiter. Neben der Tatsache, ein verurteilter Verbrecher zu sein, eilt Simpson aber auch der Ruf voraus, zuweilen mit - gelinde gesagt - ungewöhnlichen Methoden zu probieren, an Geld zu kommen. Die aktuelle Posse klingt zumindest nach einem neuerlichen Anlauf.

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