Tatjana Gsell: Ihr neuer Mann hat schon wieder das Weite gesucht

Neues Jahr, neuer Beziehungsstatus: Tatjana Gsell ist für ihre Sprunghaftigkeit bekannt. In 2018 startete die "Busenmacher-Witwe" kurzerhand als Single.

Geschichten aus ihrem Leben könnte Tatjana Gsell im Dschungelcamp einige erzählen Bild: imago/Hermann J. Knippertz/spot on news

Das Lagerfeuer des RTL-Dschungelcamps ist ein zentraler Ort für Geschichten, die das Leben schrieb. Oder die Fantasie. Oder der ganz normale Wahnsinn.

Da sitzen mehr oder minder prominente Menschen im australischen Busch und erzählen beim Feuerschein, warum sie ihrer Ansicht nach ein alles überstrahlender Star sind. Die Skandalnudel Tatjana Gsell (46), die allem Anschein nach bei der nächsten Dschungelcamp-Staffel (ab 19. Januar) mit von der Partie ist, kann einiges erzählen. Beispielsweise über ihre Berühmtheit und ihre Männer. Oder wie sie beinahe mal Prinzessin geworden wäre. Auch über ihren Körper - vorher und nachher.

Wie alles begann

Die Berühmtheit war der Blondine nicht in die Wiege gelegt worden. Der Vater war Fahrlehrer, sie machte eine Arzthelferlehre in Bamberg im schönen Frankenland. Da hieß sie noch Tanja Elisabeth Gick, geboren in Ebern/Unterfranken.

"Ich wurde streng erzogen und im katholischen Glauben an Gott erzogen. Als junge Arzthelferin verdiente ich wenig Geld, jobbte deshalb als Model", sagt sie in einem aktuellen Interview mit der Zeitschrift "Bunte". "Eine Kollegin war bei einer Begleitservice-Agentur unter Vertrag. Ich war naiv und neugierig und bin zweimal mit älteren Herren zum Essen gegangen - einer davon war mein späterer Mann Franz Gsell."

Dr. Franz Gsell war nicht nur 45 Jahre älter, sondern auch ein bekannter Schönheitschirurg aus Nürnberg. Er machte aus Fräulein Gick Tatjana Gsell - und schnitzte sich seine Traumfrau. Neues Gesicht, neuer Busen, neuer Po. Nach der Hochzeit 1991 schleppte Dr. Gsell seine selbstgebastelte Muse von einer Party zur nächsten, Tatjana erlangte eine gewisse Bekanntheit.

Gsell - eine Mörderin?

Gsells fragwürdige Prominenz steigerte sich raketenhaft, als ihr Mann Opfer eines fingierten Raubüberfalls wurde und 2003 an den Spätfolgen starb. Die Witwe geriet in den Verdacht, hinter der Tat zu stecken, kam in U-Haft und wurde wegen versuchten Versicherungsbetruges und Vortäuschens einer Straftat zu einer Bewährungsstrafe von 16 Monaten verurteilt. Der Tod ihres Mannes konnte ihr allerdings nicht angelastet werden.

Der Prozess um die komplizierten Umstände des Ablebens von Dr. Franz Gsell hatten seine Witwe schlagartig zu einer Berühmtheit gemacht, die durch die einschlägigen TV-Formate wie "Big Brother" oder "Die Alm" tingelte. Sie wurde, so heißt es zumindest auf ihrer Website, "die meist fotografierte Frau Deutschlands."

Tatjana und der Prinz von Hohenzollern

Zu diesem Umstand trug auch ein waschechter Prinz bei, sogar einer aus dem Hause der Herrscher-Dynastie Hohenzollern. Ferfried Prinz von Hohenzollern (74) war für Tatjana Gsell eine echte Verjüngungskur, er war ja nur 28 Jahre älter, "aber ein Schlingel", wie sich Frau Gsell in "Bunte" erinnert. Nach drei gescheiterten Ehen war ihm die aufgepeppte fränkische Schönheit mit ihrem tragikomischen Hintergrund ins Blickfeld geraten.

"Foffi", wie Tatjana ihn nannte, hatte wohl ernste Absichten: Man verlobte sich, was wohl auch eine Voraussetzung für eine Doku-Soap von RTL II mit dem anschaulichen Titel "Tatjana & Foffi - Aschenputtel wird Prinzessin" war. Am Ende entlobte sich der Prinz wieder, Tatjana sagt rückblickend: "Es wäre schon schön, wenn ich heute Prinzessin Tatjana wäre. Das ist ja ein Wahnsinnsname, kein gekaufter Titel. Die Hohenzollern sind feinster Hochadel. Ferfried war ja ein Lieber. Aber der öffentliche Druck, der damals auf uns lastete, hat leider unsere Beziehung gestört. Hinzu kam seine Exfrau, die unsere Hochzeit verhindern wollte."

Lebenslange Witwenrente

So aber blieb Gsell ihrem Namen treu, immerhin konnte sie das Erbe ihres so unglücklich verstorbenen Mannes antreten: "Was mir lebenslang bleibt, ist eine großzügige Witwenrente. Davon kann ich gut leben."

"Ich sah ordinär aus"

Es hat sich einiges geändert, findet die 46-Jährige. Auch ihr Äußeres. "Ich sah ordinär aus. Meine Monsterbrüste passten gar nicht zu meiner zierlichen Figur... Ich habe mir die Implantate von D auf B verkleinern lassen." Gegen die Falten lasse sie regelmäßig "von meinem Arzt in Frankfurt Botox spritzen. Für die Haut Infusionen mit Vitamin B12 und C, Zink und Selen. Davon kommt mein strahlender Teint."

Auch das Liebesleben der Blondine ist ruhig geworden. Nach einem jungen Staatsanwalt, dem Schönheitschirurgen, einem Düsseldorfer Auto-König und dem Hohenzollern-Prinzen waren die Männer danach "nicht gut zur mir. Einer hat mich sogar geschlagen. Ein anderer zog mich in die Partyszene hinein, in der ich mich nie wohlgefühlt habe. Ich verabscheue Alkohol und Drogen."

Ihr neuester Alter

Dann kam Herbert (67), nur noch 21 Jahre älter, Nachname Schmitz. Beim "Bunte"-Interview vor wenigen Tagen nennt er sie "Liebling", sie sagt "Schatz". Seit über zwei Jahren sei er ihr neuer Lebensgefährte. "Als ich ihn das erste Mal traf, wusste er nicht, wer ich bin. Stellen Sie sich das mal vor - er kannte Tatjana Gsell nicht. Ich dachte, wer ist das denn? Hat er auf dem Mond gelebt?"

Dann aber schlug ihr Herz für Herrn Schmitz. "Mir gefallen Männer mit grauen Haaren. Ich habe halt einen Vaterkomplex und stehe dazu. Mit Herbert lebe ich nun ein ruhiges harmonisches Leben."

Ohne Ballast geht es ins Dschungelcamp

Ganz so harmonisch dürfte es dann allerdings doch nicht gewesen sein, denn nur wenige Tage nach dem Interview meldet "Bunte", dass Tatjana Gsell wieder solo sei: Am 31. Dezember habe sie mit ihrem Lebensgefährten Herbert Schmitz Schluss gemacht. Ihre Begründung: "Neuanfang und Aufräumen heißt auch, sich zu befreien. Mir war es wichtig, mich frei zu fühlen und ohne Ballast."

Der arme Herbert teilt nun das Schicksal der Implantatgröße D und Frau Gsell hat eine weitere Geschichte für das Lagerfeuer des Dschungelcamps, für Tatjanas Erzählungen.

loc_/news.de/spot on news

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