Songs Of Experience: Bono ist dem Tod nur knapp entkommen

Bono hat jetzt verraten, dass eine Nahtoderfahrung großen Einfluss auf das neue U2-Album hatte. Er könne sich sehr glücklich schätzen, noch am Leben zu sein.

Bono bei einem Auftritt in Los Angeles Bild: KGC-11/starmaxinc.com/ImageCollect/spot on news

Bono (57) wäre fast gestorben, als er gerade das neue U2-Album "Songs Of Experience" aufgenommen hat. Das verriet der 57-Jährige dem "Rolling Stone"-Magazin. Darüber zu sprechen, falle ihm schwer, obwohl es einen starken Einfluss auf die Platte hatte, erklärt er. Das bisher 14. Studio-Album der irischen Band ist vor kurzem erschienen.

"Es ist diese Sache, dass ... Menschen haben diese Untergangsereignisse in ihrem Leben; es könnte psychisch sein oder es könnte physisch sein. Und, ja, bei mir war es körperlich, aber ich glaube, ich habe mir die ganze Seifenoper erspart." Der Sänger fügte im "Rolling Stone" hinzu: "Diese politische Apokalypse war in Europa und in Amerika im Gange" und sie habe perfekt zu dem gepasst, "was in meinem eigenen Leben vorging".

"Kein Panzer"

Er habe im Laufe der Jahre eine Menge Schläge eingesteckt. Man bekomme Warnhinweise, sagte Bono weiter, "und dann merkst du, dass du kein Panzer bist, wie meine Frau Ali sagt". Sein Bandkollege The Edge sage immer über ihn, "dass ich meinen Körper als Unannehmlichkeit betrachte". Mehr über seine Nahtoderfahrung wollte der 57-Jährige allerdings nicht ausplaudern, weil er mehr Glück gehabt habe als andere, die nicht überlebt haben:

"Ich bin der verdammt glücklichste Mann der Welt. Ich dachte nicht, dass ich Angst vor einem schnellen Abgang hatte. Ich dachte, es wäre ungünstig, denn ich habe noch ein paar Alben zu machen und Kinder, die ich aufwachsen sehen will und diese schöne Frau und meine Freunde und all das."

Musik ist gerade sehr "mädchenhaft"

Seine vier Kinder helfen ihm auch, wenn es um die heutige Musik geht, wie Bono erklärte: Seine Tochter Jordan (28) sei ein "Musik-Snob, ein Indie-Snob". Eve (26) höre Hip-Hop. Elijah (18) spiele in einer Band und habe sehr starken Bezug zur Musik, aber er mache keinen Unterschied "zwischen, sagen wir mal, The Who und The Killers", verrät Bono. "Oder Nirvana und Royal Blood." Es gehe um den Sound "und was er erlebt. Er glaubt, dass eine Rock'n'Roll-Revolution bevorsteht". Bono und seine Frau Ali Hewson (56) haben zudem noch den 16-jährigen Sohn John.

Bono selbst hat gemischte Gefühle, was die Musik derzeit angeht: "Ich denke, dass Musik sehr mädchenhaft geworden ist. Und es gibt einige gute Dinge, aber Hip-Hop ist der einzige Platz für junge männliche Wut im Moment - und das ist nicht gut", meint er. "Was ist Rock'n'Roll letztendlich? Wut ist das Entscheidende daran."

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