Tod: "MTV Unplugged": Erfinder Jim Burns stirbt nach Taxi-Unfall

Die "MTV Unplugged"-Konzerte sind legendär. Jim Burns - der Kopf hinter der TV-Show - ist nun nach einem schrecklichen Unfall gestorben.

Die "MTV Unplugged"-Auftritte sind legendär - auch der von Nirvana aus dem Jahr 1993 Bild: imago/ZUMA Press/spot on news

Die "MTV Unplugged"-Konzerte sind absoluter Kult. Mega-Stars wie Elton John (70, "Candle in the Wind"), Mariah Carey (47, "#1 to Infinity") oder Nirvana gaben in der Musiksendung schon ihre Hits in der Akustik-Version zum Besten. Nun ist Jim Burns, der Miterfinder der erfolgreichen Showreihe, im Alter von 65 Jahren gestorben. Diese traurige Nachricht meldet "Billboard.com" unter Berufung auf einen Freund der Familie. Laut der "New York Post" wurde Burns am Samstag von einem Taxi erfasst, als er mit seinem Hund auf den Straßen New Yorks unterwegs war.

Eine echte Kult-Reihe

Zusammen mit TV-Produzent Robert Small erfand Burns 1989 die legendäre "MTV Unplugged"-Reihe, bei der erfolgreiche Musiker ihre größten Hits in intimen Akustik-Sessions zum Besten geben. Seitdem waren etliche Superstars in dem TV-Format zu sehen. Viele davon veröffentlichen diese Auftritte als "Unplugged"-Alben, die bei Fans und Kritikern meist extrem gut ankommen und schon den ein oder anderen Grammy gewannen.

Seit 1999 treten bei "MTV Unplugged" auch deutsche Künstler auf. Den Anfang machte damals Herbert Grönemeyer. Mittlerweile folgten auch andere deutschsprachige Künstler wie Cro und Peter Maffay. Im Gedächtnis blieben aber vor allem die Auftritte internationaler Stars, wie zum Beispiel der von Nirvana. Das zugehörige Live-Album wurde kurz vor Kurt Cobains (1967-1994) Tod veröffentlicht und brachte der Band ihren einzigen Grammy.

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