Vorwurf: Diese drei Frauen stellen sich öffentlich gegen Dustin Hoffman

Mehrere Frauen beschuldigen Dustin Hoffman der sexuellen Belästigung. Nun haben drei von ihnen ihre Vorwürfe öffentlich gemeinsam im TV wiederholt.

Dustin Hoffman wird von mehreren Frauen beschuldigt, sie sexuell belästigt zu haben Bild: Landmark Media/ImageCollect/spot on news

Mehrere Frauen beschuldigen Hollywood-Schauspieler Dustin Hoffman (80) der sexuellen Belästigung. Drei von ihnen haben ihre Vorwürfe nun noch einmal öffentlich im US-Fernsehen wiederholt. Cori Thomas, Kathryn Rossetter und Anna Graham Hunter sprachen in der Sendung "NBC Nightly News with Lester Holt" über ihre Erfahrungen mit dem Schauspieler, der laut "New York Daily News" von acht verschiedenen Frauen der sexuellen Belästigung bezichtigt wird.

Jede der drei Frauen schilderte noch einmal einzeln, wann sich die Vorfälle zugetragen haben sollen. Cori Thomas sei als 16-Jährige von Hoffman, dem Vater ihrer Freundin Karina, gezwungen worden, ihm die Füße zu massieren. "Ich wollte damit aufhören, aber ich konnte nicht. Ich war ein höfliches Mädchen", schilderte sie NBC-Moderatorin Cynthia McFadden. "So hart es ist, ich denke, ich wählte Wahrheit vor Scham." Thomas hatte ihre Anschuldigungen erst vergangene Woche erstmals im "Hollywood Reporter" geäußert.

Kathryn Rosstetter, die ab 1980 bei der Broadway-Produktion "Tod eines Handlungsreisenden" mit Hoffman zusammenarbeitete, behauptet, der heute 80-Jährige habe sie damals des Öfteren hinter der Bühne belästigt. Einmal soll er versucht haben, mit seinen Fingern in sie einzudringen. "Es erschütterte mein Selbstvertrauen und meine Würde. Es war demütigend und erniedrigend. Er hat mir die Freude an dieser Erfahrung geraubt", erzählte sie im NBC-Interview.

Auch Schriftstellerin Anna Graham Hunter, die als erstes mit ihren Vorwürfen gegen Dustin Hoffman an die Öffentlichkeit gegangen war, kam in der Nachrichtensendung noch einmal zu Wort. Hoffman habe dem Sender kein Statement gegen wollen. Auf Hunters ersten Bericht hatte er noch mit einer Entschuldigung reagiert: "Ich habe den allergrößten Respekt vor Frauen und es ist schrecklich, dass ich etwas getan haben könnte, was sie in eine unangenehme Situation gebracht haben könnte. Es tut mir leid. Das entspricht nicht meiner Persönlichkeit."

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