Prügelei: Jason Priestley: "Ich habe Harvey Weinstein ins Gesicht geschlagen!"

Jason Priestley ist offenbar schon vor Jahren mit Harvey Weinstein aneinander geraten. Der Schauspieler soll dabei sogar zugeschlagen haben, wie er nun erzählte.

Jason Priestley verteidigte sich gegen Weinstein Bild: Jaguar PS / Shutterstock.com/spot on news

Seit Wochen gibt es Anschuldigungen gegen Hollywood-Produzent Harvey Weinstein (65). Ihm werden zahlreiche sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Nun hat auch "Beverly Hills, 90210"-Star Jason Priestley (48) über eine Erfahrung mit Weinstein gesprochen. Der Vorfall soll schon einige Jahre zurückliegen, kam aber erst jetzt an die Öffentlichkeit. Der Grund: Zuletzt wurde berichtet, dass der Produzent versucht haben soll, die Karrieren von Schauspielerinnen zu zerstören, die seine Wünsche nicht erfüllen wollten.

Synchronsprecherin Tara Strong (44) postete danach auf Twitter, dass dies eventuell auch ihrem Freund Jason Priestley passiert sei. Der hat Weinstein angeblich bei den Golden Globes im Jahre 1995 ins Gesicht geschlagen. Den genauen Hintergrund zu der Story lieferte der Schauspieler dann selbst auf Twitter:

So lief es ab

Bei der Veranstaltung habe Weinstein ihn aufgefordert, die Party zu verlassen, so Priestley. Er machte sich demnach auch tatsächlich auf den Weg. Weinstein habe ihn dann am Arm gepackt und gefragt: "Was machst du?" Daraufhin antwortete der TV-Star: "Du sagtest, ich soll verschwinden, also gehe ich." Weinstein beteuerte dann angeblich, dass er das nie gewollt hätte. Es entbrannte sich laut Priestley ein Streit, Weinstein wurde dabei Priestley zufolge aggressiv.

Der Produzent habe seinen Arm noch fester gepackt und gefragt: "Warum besprechen wir das nicht draußen?" Dieser Satz habe ihm genügt, erklärt der Schauspieler weiter. Also antwortete er "Ich geh' mit dir nirgendwo hin", stieß Weinstein von sich und schlug ihm ins Gesicht. Die Sicherheitsleute waren schnell vor Ort, zogen die Streithähne auseinander und brachten Priestley nach draußen.

Verletzt hat sich also vermutlich niemand ernsthaft. Ob er danach noch einmal mit Weinstein zu tun hatte, verriet Priestley nicht.

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