01.12.2017, 11.34 Uhr

Meghan Markle und Prinz Harry verlobt: Briten sind sauer! Meghan Markle wird nach Verlobung mit Prinz Harry bevorzugt behandelt

Über die bevorstehende Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle kann sich nicht jeder freuen. Bild: BBC / PA / picture alliance / dpa

Allerdings ist der Zeitpunkt der royalen Hochzeit nicht das einzige Detail, an dem sich so mancher Brite stößt. Denn auch die rechtlichen Einzelheiten der Verbindung des britischen Prinzen mit der US-amerikanischen Schauspielerin stoßen so manchem bitter auf. Wer als britischer Ottonormalverbraucher einen Partner heiraten möchte, der kein Staatsbürger eines EU-Mitgliedsstaates ist oder eine britische Staatsangehörigkeit vorweisen kann, muss nämlich den Vorschriften zufolge ein jährliches Mindesteinkommen von 18.600 Pfund (rund 211.000 Euro) nachweisen. Wer weniger verdient, kann sich das Eheleben mit einem nicht-britischen Partner abschminken. Das Mindesteinkommen wird als Maßstab dessen angesehen, womit ein Ehepaar in Großbritannien über die Runden kommt, und soll verhindern, dass unnötig Ehegatten-Visa beantragt werden, die die Staatskasse belasten.

Meghan Markle bekommt britische Staatsbürgerschaft im Schnellverfahren

Zudem gilt für Nicht-EU-Bürger, die einen Briten heiraten wollen: Erst wer fünf Jahre dauerhaft in Großbritannien gelebt hat, darf einen Antrag auf Einbürgerung stellen. Bei Meghan Markle soll dieses Prozedere jedoch beschleunigt werden, noch vor dem Ja-Wort im Frühjahr 2018 soll die gebürtige US-Amerikanerin die britische Staatsbürgerschaft erhalten. Auch dieser Umstand treibt einem Bericht des "Mirror" zufolge viele Landsleute von Prinz Harry auf die Barrikaden, die in dieser bevorzugten Behandlung eine Ungerechtigkeit erkennen. Das britische Innenministerium lässt sich zumindest zu keinem Kommentar hinreißen - zu Einzelfällen gäbe man prinzipiell keine Auskunft, zitierte der "Mirror" die Behörde.

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loc/kad/news.de

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