Carrie Fisher gestorben: "Star Wars"-Legende stand zum Todeszeitpunkt unter Drogen

Kürzlich wurde bekannt, dass Carrie Fisher zu ihrem Todeszeitpunkt Drogen im Blut hatte. Jetzt steht fest: Die "Star Wars"-Schauspielerin hatte Heroin und Kokain intus.

Der news.de-Nachrichtenüberblick Bild: Istockphoto

Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass Carrie Fishers (1956 - 2016) tödlicher Herzinfarkt im Dezember 2016 unter anderem von Drogen und einem Schlafapnoe-Syndrom beeinflusst war. Jetzt steht fest: Die Schauspielerin hatte vor ihrem Tod zahlreiche Drogen genommen, darunter laut unterschiedlicher US-Berichte auch Kokain und Heroin. Das gehe aus dem offiziellen toxikologischen Befund hervor, der unter anderem dem Klatschportal "TMZ" vorliegen soll.

Carrie Fisher mit 60 Jahren gestorben: Gerichtsmedizin bestätigt Drogen im Blut

In dem Bericht der Gerichtsmedizin seien Kokain, Morphin, Codein und das Schmerzmittel Oxycodon gelistet. Auch geringe Spuren von MDMA und Heroin seien in einer Urinprobe gefunden worden. Es sei aber nicht möglich gewesen die genaue Einnahmedosis und den Einnahmezeitpunkt festzustellen. Zudem sei es unklar, welche Rolle die gefunden Drogen genau gespielt hätten.

Am vergangenen Freitag (Ortszeit) hatte die Gerichtsmedizin bekannt gegeben, dass Schlafapnoe - im Schlaf setzt immer wieder die Atmung des Erkrankten aus - und eine Kombination anderer Faktoren, darunter eine Herzerkrankung und eben auch die Drogen, zu Fishers Tod geführt hätten. Fisher hatte am 27. Dezember 2016 im Alter von 60 Jahren einen Herzinfarkt in einem Flugzeug erlitten und war kurz darauf an den Folgen gestorben.

VIDEO: Gerichtsmedizin findet Drogen
Video: Euronews

"Star Wars"-Legende hatte lange Zeit mit den Drogen zu kämpfen

"Meine Mutter hat ihr ganzes Leben mit Drogenabhängigkeit und psychischen Erkrankungen zu kämpfen gehabt. Letzten Endes starb sie daran", hatte Fishers Tochter Billie Lourd (24, "Scream Queens") kürzlich in einem Statement dem US-Magazin "People" erklärt. "Ich kenne meine Mom, sie würde wollen, dass ihr Tod die Menschen dazu ermutigt, offen mit ihren Kämpfen umzugehen." Die Schauspielerin riet außerdem dazu, dass Menschen mit ähnlichen Problemen Hilfe suchen sollten.

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