11.05.2017, 14.27 Uhr

Heidi Klum: Ärger mit einer US-Behörde - SO reagiert Heidi!

Konsumgüter verkaufen sich besonders gut, wenn ein Promi dafür wirbt - kein Wunder also, dass sich in zahlreichen Instagram-Posts von Stars Schleichwerbung verbirgt. Auch Heidi Klum macht da keine Ausnahme und hat deshalb mächtig Ärger am Hals.

Heidi Klum könnte wegen Schleichwerbung auf Instagram ordentlich Ärger ins Haus stehen. Bild: Nina Prommer / EPA / picture alliance / dpa

Nicht ohne Grund sind Promis als Werbegesichter heiß begehrt - kaum beißt ein international bekannter Superstar in den Hamburger einer bestimmten Fast-Food-Kette oder schäumt sich das Haupthaar mit einem besonderen Shampoo ein, beginnt der Ansturm auf die prominent beworbenen Produkte. Doch nicht nur in offiziellen Werbespots oder in Hochglanzmagazinen geben sich die Stars für die Werbung her. Auch die Social-Media-Profile der Promis sind beliebte Plattformen, um das eine oder andere Produkt anzubieten.

Heidi Klum auf Instagram: US-Behörde macht Model-Mama Ärger

Allerdings ist die Grenze zwischen klar erkennbarer Werbung und Schleichwerbung oft verschwommen - den zuständigen Aufsichtsbehörden sind solche Praktiken ein Dorn im Auge. Nicht nur in der Bundesrepublik, auch in den USA sind die Werbewächter aktiv und stellen jene an den Pranger, die gegen das Schleichwerbungsverbot verstoßen. Diesmal hat es mit Heidi Klum Deutschlands erfolgreichsten Modelexport erwischt, wie bei "Yahoo" zu lesen ist.

Postet Heidi Klum Schleichwerbung bei Instagram?

Die "Germany's Next Topmodel"-Legende scheint auf ihrem Instagram-Account den Bogen nämlich überspannt und die Werbewächter erzürnt zu haben. Die US-Behörde Federal Trade Commission, kurz FTC, ist für die Handelsaufsicht zuständig und hat eine Liste von mehr als 90 Promis veröffentlicht, die es mit der strikten Werbekennzeichnung bei Facebook, Instagram und Co. offenbar nicht so genau nehmen. Neben bekannten Namen wie Victoria Beckham oder Kourtney Kardashian tauchen auch Jennifer Lopez und Heidi Klum in dem Schreiben auf.

Lesen Sie auch: Für DIESEN Model-Job lässt Heidi Klum die Hüllen fallen.

Product Placement bei Instagram und Co. - Das fordert die US-Handelsaufsicht

Die Behörde forderte die schwarzen Social-Media-Schafe unmissverständlich auf, sich dazu zu äußern, in welcher Beziehung sie zu den in den Posts genannten Waren stehen. Immerhin ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich, ob ein Promis ein bestimmtes Produkt aus schierer Begeisterung anpreist oder ob dahinter ein Werbe-Deal steckt. Selbst schlau gesetzte Hashtags wie #sponsored genügen den Handelsaufsehern nicht im Kampf gegen Schleichwerbung.

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