Fremdenfeindlichkeit: "Momo"-Star Radost Bokel beschimpft

In einem Supermarkt musste Schauspielerin Radost Bokel offenbar den Hass einer Unbekannten über sich ergehen lassen. Besonders schlimm: Auch ihr Sohn musste das Ganze mit ansehen.

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"Momo"-Star Radost Bokel (41) wurde offenbar in einem Supermarkt Opfer einer Hasstirade. Die in Bad Langensalza geborene Schauspielerin und ihr Sohn wurden nach Angaben des TV-Stars von einer unbekannten Frau mit fremdenfeindlichen Parolen beschimpft. Das schrieb Bokel auf ihrer Facebook-Seite.

"Es fing alles damit an, dass sich mein kleiner Sohn an der SB-Theke [Selbstbedienung, Anm. d. R.] einen Kreppel nahm und gleich reingebissen hat", so Bokel über den besagten Vorfall. Daraufhin habe sie eine Frau nicht nur beschimpft, sondern ihr auch noch den Hitlergruß gezeigt und Anmerkungen wie "das muss bezahlt werden" und "Es ist nicht alles umsonst in Deutschland" an den Kopf geworfen.

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Bokel wurde in den 80er Jahren zum Star: Als Neunjährige hatte sie sich um die Titelrolle für die Verfilmung des Michael-Ende-Klassikers "Momo" beworben. Bokel war die jüngste unter tausenden von Bewerberinnen und erhielt die Rolle. 1985 drehte sie in Italien unter anderem mit John Huston, Mario Adorf und Armin Mueller-Stahl. Der Kinder-Star wurde für den Film unter anderem mit dem Bambi (1986), dem Francois-Truffaut-Preis (1986) und dem Bravo Otto in Bronze (1986) ausgezeichnet. Neben weiteren TV-Rollen war Bokel im Januar 2012 Teilnehmerin der sechsten Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" und belegte den 7. Platz im Dschungelcamp.

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