14.02.2017, 16.00 Uhr

Carmen Hanken privat: Ihr Leben vor und nach dem Tod des XXL-Ostfriesen

Das Glück der Erde liegt für Carmen Hanken auf dem Rücken der Pferde - eine Leidenschaft, die die Witwe von Tamme Hanken mit ihrem verstorbenen Mann teilte. Wie die Pferdenärrin nach dem Tod ihres XXL-Gatten privat lebt, lesen Sie hier.

Die Leidenschaft für Pferde teilte Carmen Hanken mit ihrem verstorbenen Mann Tamme Hanken. Bild: Carmen Jaspersen / picture alliance / dpa

Nicht nur bei Pferdefans war Tamme Hanken, der XXL-Ostfriese und "Knochenbrecher", bekannt wie ein bunter Hund. Der plötzliche Tod des sanften Riesen im Oktober vergangenen Jahres ließ seine Fans erschüttert zurück - doch besonders hart traf der Verlust seine Ehefrau Carmen Hanken.

Carmen Hanken privat: Der Liebe wegen aus dem Rheinland nach Ostfriesland

Die gebürtige Rheinländerin, die 1960 das Licht der Welt erblickte, zog der Liebe wegen ins ostfriesische Filsum, wo ihr Ehemann den elterlichen Bauernhof bewirtschaftete. Mit gezielten Handgriffen und einer Menge Fingerspitzengefühl kümmerte sich Tamme Hanke auf dem "Hankenhof" um große und kleine Vierbeiner und renkte nicht nur Pferde, sondern auch Hunde und Katzen wieder ein. Stets an Tamme Hankens Seite war dabei seine Ehefrau Carmen, deren Herz ebenfalls für Tiere schlägt. Auf ihrer Webseite schreibt die Pferdenärrin, sie habe ihr "Leben in den Dienst der Pferde gestellt" und es sich zum Ziel gemacht, die Vierbeiner "in ihrer Natürlichkeit - auch in der Arbeit - zu erhalten und den Reitern das Pferd in seinem kommunikativen Verhalten (...) näher zu bringen".

Carmen Hanken - Ein Leben für die Pferde

Erfahrung mit Pferden hat die gebürtige Rheinländerin in Hülle und Fülle. Mehr als vier Jahrzehnte sitzt die Witwe von Tamme Hanken bereits auf dem Pferderücken und ist selbst bei zahlreichen Turnieren angetreten. Seit rund 27 Jahren kann Carmen Hanken eine Trainer-A-Lizenz vorweisen und frischt ihre Kenntnisse als Pferdetrainerin nach eigenem Bekunden regelmäßig in Fortbildungen auf. Dabei steht bei der Wahl-Ostfriesin nicht nur das Training der Pferde, sondern auch der Reiter im Vordergrund - immerhin sollen Tier und Mensch eine harmonische Einheit bilden. Dafür hat Carmen Hanken ihr eigenes Trainigsprogramm entwickelt, das eine ganzheitliche Ausbildung in den Fokus stellt. Um Pferd und Reiter hilfreiche Tipps geben zu können, lässt Carmen Hanken - so beschreibt sie es auf ihrer Webseite - aktuelle tiermedizinische Erkenntnisse und biomechanisches Know-How in ihre Arbeit einfließen.

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Carmen Hanken ist allerdings nicht nur auf der Koppel oder im Stall anzutreffen - auch bei Pferdeschauen ist Carmen Hanken ein beliebter Gast. So bereitet die Witwe des XXL-Ostfriesen regelmäßig Warmblüter, Kaltblüter oder Shetlandponys für Schauen vor und kann bereits auf neun erfolgreiche Schützlinge bei entsprechenden Veranstaltungen verweisen.

Nach dem Tod von Tamme Hanken: Carmen Hanken und ihre Pläne für den Hankenhof in Filsum

Neben ihren regelmäßig stattfindenden Kursen und Schulungen hat Carmen Hanken auf ihrem Hof in Filsum auch mit ihren eigenen Pferden alle Hände voll zu tun. Das Vermächtnis von Tamme Hanken will die 57-Jährige unbedingt weiterführen, wie sie in einem Interview mit dem NDR erzählte. "Er hat mir einen tollen Hof und ein tolles Team hinterlassen", so Carmen Hanken in Erinnerung an ihren verstorbenen Mann Tamme. Die Pferdeschulungen sollen ein fester Teil des Tagesablaufs am Hankenhof bleiben, auch ihr Angebot in der Tier-Reha werden eigenem Bekunden zufolge weitergeführt und ausgebaut. Dafür müsse allerdings die Pferdezucht, die bereits zu Lebzeiten von Tamme Hanken florierte, zurückgeschraubt werden.

Carmen Hanken vermisst ihren verstorbenen Mann

Apropos ausgebaut: Im NDR-Interview sprach Carmen Hanken auch mögliche bauliche Veränderungen auf dem Pferdehof in Filsum an. Eine Überdachung für den Reitplatz sei Carmen Hankens großer Traum. Doch selbst wenn Carmen Hanken alle Hände voll zu tun hat, den Tagesbetrieb auf dem Hankenhof am Laufen zu halten - ihr verstorbener Mann fehlt ihr trotz aller Arbeit sehr, so Carmen Hanken im Interview. "Er war wirklich immer da. Wir hatten tiefes Vertrauen zueinander. Da vermisst man sich schon sehr", so die 57-Jährige.

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loc/sam/news.de

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