23.01.2017, 15.01 Uhr

Sylvester Groth privat: Deshalb bleibt der "Polizeiruf"-Charakterkopf für immer Single

Millionen Fernsehzuschauer kennen sein Gesicht: Sylvester Groth war nicht nur TV-Kommissar beim "Polizeiruf", sondern drehte bereits mit Hollywood-Ikone Quentin Tarantino. Privat gibt sich der Schauspieler jedoch eigenbrödlerisch.

Der "Polizeiruf"-Kommissar Sylvester Groth ist privat eher ein Einzelgänger. Bild: Jens Büttner/dpa

Er gilt als einer der Charakterköpfe des deutschen Films: Seit über 25 Jahren ist Sylvester Groth bereits vor der Kamera aktiv und begeistert das Publikum mit seiner unnachahmlichen Schauspielerei. Dabei übernimmt er vorrangig ernste Rollen. Doch ist er privat auch ein ernsthafter Mensch?

Sylvester Groth drehte bereits mit Quentin Tarantino

Sylvester Groth ist vermutlich wie kein zweiter deutscher Schauspieler für seine ernsten Rollen bekannt. Meist spielt er dabei militärische Persönlichkeiten, wie etwa im 1993 erschienenen Film "Das letzte U-Boot". An der Seite von Helge Schneider übernahm er 2007 die Rolle des Joseph Goebbels in Dani Levys Hitler-Verfilmung "Mein Führer". Von besonderer Bedeutung war jedoch seine Beteiligung an Quentin Tarantinos Mega-Erfolg "Inglorious Basterds", für den er 2009 erneut Goebbels spielte.

Schwer krank! Sylvester Groth litt privat unter Burnout

Doch nicht immer lief bei Sylvester Groth alles nach Plan. Der Schauspieler, der gerne Päckchenweiße blaue Gauloises raucht und auch dem Alkohol nicht abgeneigt ist, litt eine Zeit lang unter schweren Depressionen. "Ich war total am Ende. Die Maschine lief auf Hochtouren und trotzdem hatte ich keine Kraft. Man sitzt nur noch da, weint. Und weiß nicht warum", sagte er damals gegenüber der "Bild"-Zeitung. Erst als er sich Hilfe holte, konnte er seinen Burnout überwinden. Eine Ayurveda-Kur habe damals sein Leben gerettet.

Einzelgänger Sylvester Groth: Darum hat er weder Frau noch Freundin

Privat legt Sylvester Groth nicht viel Wert auf Zweisamkeit. Der ewige Einzelgänger ist immer auf Achse und lebt am liebsten allein. Von einer inneren Rastlosigkeit getrieben, bleibt scheinbar keine Zeit für eine Beziehung. Und falls doch, dann hält er seine Beziehung sehr gut geheim. Groth genießt das Leben auf der Überholspur dafür viel zu sehr und lässt sich nicht gern bremsen. Dennoch nimmt er das Leben gelassen: "Sterben muss ich so oder so", sagte er im Gespräch mit der Bild.

Lesen Sie auch: "Polizeiruf 110" – Sylvester Groth schmeißt als ARD-Kommissar hin.

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jat/kad/news.de

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