09.01.2017, 14.30 Uhr

Sylvie Testud privat: Das ist der Grund, warum sie ihren Mann nicht heiraten will

Sylvie Testud ist eine markante Schauspielerin: "Sie hat etwas Sprödes und Lakonisches, das ihrer zierlichen Physis auf den ersten Blick zu widersprechen scheint", urteilte die Jury des Bremer Filmpreises 2014 über sie. Und tatsächlich hat die Französin ihren ganz eigenen Blick auf die Dinge.

Die französische Schauspielerin Sylvie Testud. Bild: dpa

2014 wurde die fanzösische Schauspielerin Sylvie Testud für ihr künstlerisches Gesamtwerk mit dem Bremer Filmpreis der Sparkassenstiftung "Gut für Bremen" geehrt. "Ich bin sehr stolz, diesen Preis zu gewinnen. Das ist das Land, in dem ich mit meiner Filmkarriere begonnen habe", sagte Testud damals vor der Verleihung. Tatsächlich wurde die heute 45-Jährige 1997 durch den Film "Jenseits der Stille" der deutschen Regisseurin Caroline Link international bekannt.

Sylvie Testud: Französiche Herkunft, aber dem deutschsprachigen Film verbunden

In "Jenseits der Stille" spielt Testud eine Tochter gehörloser Eltern, die sich in die Musik verliebt. Für ihre Darbietung wurde sie sogar mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Für ihre Darstellung in Jessica Hausners Pilgergeschichte "Lourdes", in der sie eine an Multipler Sklerose erkrankte junge Frau spielt, erhielt sie 2010 schließlich den Europäischen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin.

Heute zählt Sylvie Testud zu den besten Schauspielerinnen Frankreichs, arbeitet aber auch als Regisseurin und Buchautorin. Das Schreiben, sagte sie 2014 der "Kreiszeitung" anlässlich der Verleihung des Bremer Filmpreises, sei ihr heute genauso wichtig wie das Regieführen und Schauspielen.

Sylvie Testud privat: Ihren Mann will sie nicht heiraten

Sylvie Testud hat zwei Kinder: Sohn Ruben, geboren 2005, und eine Tochter, geboren 2011. Den Vater ihrer Kinder will die Schauspielerin jedoch nicht heiraten, sagte sie einmal der "Morgenpost": "Als Schauspielerin trägt man ständig Brautkleider. Privat sehe ich keine Notwendigkeit, es zu tun. Außerdem will ich meinen Namen behalten."

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lid/grm/news.de/dpa

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