Ein Jahr nach den Anschlägen: Sting im Bataclan: "Wir werden die Opfer niemals vergessen"

Die Musik kehrt zurück ins Bataclan: Ein Jahr nach den Anschlägen vom 12. November trat Sänger Sting als erster in dem Pariser Club auf. Verwirrung gab es um den angeblichen Rauswurf von Mitgliedern der Eagles of Death Metal.

Sting im Bataclan: "Wir werden die Opfer niemals vergessen." Bild: dpa

Sting (65) ist am Samstagabend in der Pariser Konzerthalle Bataclan aufgetreten - in der ersten Show, seit dort vor einem Jahr 89 Menschen getötet worden sind. Der Musiker spielte dabei für Überlebende der Terrorattacken und etwa tausend weitere Gäste Songs aus seinem jüngsten Album, 57th & 9th. Die Erlöse aus Stings Auftritt sollen an Charity-Organisationen gehen.

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Der britische Sänger sprach bei seinem Konzert auch über den Anschlag: "Heute Abend haben wir zwei wichtige Aufgaben. Erstens, an die zu denken und zu ehren, die vor einem Jahr bei den Anschlägen ihr Leben verloren haben. Und zweitens, an diesem historischen Ort das Leben und die Musik zu feiern." Bevor er anfing, zu spielen, rief Sting zu einer Schweigeminute für die Opfer auf: "Wir werden sie nicht vergessen." Nach der Stille sagte der Musiker laut Medienberichten noch einmal "wir werden nicht vergessen", bevor er seinen Song "Fragile" anstimmte. Später widmete er bei seinem Konzert auch einen Song den Verstorbenen Lemmy Kilmister, Leonard Cohen und Glenn Frey.

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Endlich wieder Musik im Bataclan: Verwirrung um Eagles of Detah Metal

Verwirrung gab es in Paris am Samstagabend zwischenzeitlich um die Eagles of Death Metal. Zum Zeitpunkt der Anschläge auf das Bataclan spielte die Band dort. Während Sting nun am Samstagabend auftrat, machten Gerüchte die Runde, einige Mitglieder der Band seien daran gehindert worden, in die Konzerthalle zu kommen. Laut "billboard.com" hat der Manager das inzwischen dementiert. Eagles-of-Death-Metal-Frontmann Jesse Hughes habe nicht einmal versucht, in die Konzerthalle zu kommen, während Sting spielte, heißt es in dem Statement.

"An diesem Tag geht es nicht um Jesse Hughes oder Eagles of Death Metal", wird der Manager weiter zitiert. "Jesse ist in Paris", er wolle dort mit Freunden, Familie und Fans an die tragischen Ereignisse erinnern. In dem Statement wurde weiter spekuliert, dass die Gerüchte um den angeblichen Rauswurf von Hughes absichtlich gestreut wurden. Hughes soll zuvor angedeutet haben, dass Security-Angestellte des Bataclan von den Anschlägen gewusst haben könnten. Das hatten Verantwortliche des Clubs aufs Schärfste kritisiert und zurückgewiesen.

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mie/news.de/spot on news

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