Flugverbotszone: Donald Trump und die Angst vor einem Anschlag

Die Inauguration von Donald Trump als neuer Präsident der Vereinigten Staaten findet im Januar 2017 statt. Bis dahin werden die Security-Vorkehrungen rund um den Trump Tower stark ausgebaut.

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Bald wird Donald Trump (70) der mächtigste Mann der Welt sein: Am 20. Januar wird die Inauguration des neuen US-Präsidenten stattfinden. Bevor Trump dann ins Weiße Haus einziehen kann, wird er wohl weiterhin seinen Trump Tower bewohnen - ein Wolkenkratzer mit 58 Stockwerken im Herzen von Manhattan, New York. Dort wurden nun die Security-Vorkehrungen nach der Wahl stark ausgebaut.

"Not my president"

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Seit dem Bekanntwerden der Wahlergebnisse kam es in den USA zu zahlreichen Ausschreitungen. In mehreren US-Städten skandierten Menschen bei Anti-Trump-Protesten unter anderem lautstark "not my president", "nicht mein Präsident". In Los Angeles steckten Demonstranten gar eine große Trump-Piñata in Brand. Die Polizei von New York und der Secret Service haben anscheinend Angst, dass weitere Ausschreitungen gewalttätig werden oder mögliche Anschläge drohen könnten. Mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen riegeln die US-Behörde und das NYPD den Trump Tower ab, wie unter anderem das US-Fernseh-Network "NBC" berichtet.

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Das NYPD "unterstützt den Secret Service bei den Sicherheitsmaßnahmen für den designierten Präsidenten", erklärt ein Polizeisprecher gegenüber "NBC New York". Die persönliche Sicherheit Trumps werde vom Secret Service gewährleistet. Die US-Bundesluftfahrtbehörde FAA habe zudem eine Flugverbotszone über dem Wolkenkratzer eingerichtet, wie das Promi-Portal "TMZ" berichtet. Diese umfasse einen Radius von zwei Seemeilen, umgerechnet rund 3,7 Kilometer. Die Zone solle bis zum 21. Januar 2017 bestehen bleiben, also bis zum Tag nach der Inauguration Trumps. Übrigens: Auch um das Haus des neuen Vizepräsidenten Mike Pence in Indiana gebe es nun eine Flugverbotszone.

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