Miriam Höller: Das erwartet die ehemalige GNTM-Kandidatin jetzt

Der news.de-Nachrichtenüberblick Bild: Istockphoto

Es sei "schon heftig", auf einmal so eine Belastung für andere zu sein, verrät die Moderatorin, "obwohl man weiß, dass sie gerne helfen und man als Familie zusammen hält. Es wird einem in solchen Situationen schnell klar, wie wichtig Familie ist und wie schnell ein privilegiertes Leben umschwenken kann". Im Rollstuhl werde sie etwa sechs Wochen sitzen, erklärt Höller, "danach geht es auf Krücken. Ich bin schon im Training für meinen Oberkörper, um meinen Rücken zu stärken und mich mit meinen Armen von A nach B zu drücken. Sobald die Gipse ab sind, geht es dann in die Reha. Mein Körper ist mein Kapital, also muss ich so schnell wie möglich wieder fit werden".

Miriam Höller ist bekannt als Actionmodel. © Bernhard Fritsch

"Ich musste nach dem Unfall lachen"

Am Tag des Unfalls war Höller gesundheitlich angeschlagen: "Es war nach dem Sturz nicht unschwer zu erkennen, dass beide Füße mehrfach und schwer gebrochen sind. Der Schmerz zog mir von den Fußsohlen bis in die Lendenwirbel und dennoch musste ich neben dem Weinen lachen. Lachen, weil ich es habe kommen sehen.

Am Shootingtag selbst war ich krank. Ich hatte Fieber, eine starke Mandel- und Stirnhöhlenentzündung. Am Vortag hatte ich mir vom Arzt Antibiotika verschreiben lassen. Ich wollte in keinem Fall wegen einer kleinen Erkrankung ein Shooting absagen und einen Kunden enttäuschen müssen. Dafür bin ich leider zu ehrgeizig und möchte in jedem Fall immer zuverlässig sein. Als ich mich von außen betrachtete und mich mit gebrochenen Füßen dort sitzen sah, dachte ich nur, dass irgendjemand das entschieden hat. Wer auch immer."

Bleibende Schäden möglich

Hat die Verletzung Auswirkungen auf Höllers berufliche Zukunft? "Psychisch auf jeden Fall", sagte sie. "Ich war immer eine sehr vorsichtige Stuntfrau, die sich bewusst ihren Gefahren ausgesetzt und verantwortungsvoll mit dem Risiko umgegangen ist. Ich wusste immer genau, wo meine Grenzen liegen und wie weit ich gehen kann, daher tut so ein leichtsinniger Fehler mit schweren Folgen auch doppelt weh.

Die Fehlerkette spiele ich jeden Tag durch und hinterfrage mich dabei, wie das passieren konnte, das macht mich so sauer auf mich selbst und das wird mir so schnell sicher nicht noch mal passieren. Noch ist nicht abzusehen, ob ich bleibende Schäden davontragen werde, wenn das so sein sollte, muss ich mich und mein (Berufs-)leben danach umstellen. Ich denke aber eher an meine Stunts und Jobs, die noch vor mir liegen, um schnell wieder gesund zu werden. Ich glaube fest an positives Denken."

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

ans/mie/news.de/spot on news

  • Seite:
  • 1
  • 2
Empfehlungen für den news.de-Leser