Udo Jürgens Nachlass: Neuer Erb-Streit! Jetzt geht's um seinen Lieblings-Flügel

Auch knapp 18 Monate nach seinem Tod scheint der Streit um Udo Jürgens Erbe noch immer kein Ende zu nehmen: Medienberichten zufolge sollen sich seine Kinder jetzt mit der Jürgens-Stiftung sogar um seinen Lieblings-Flügel streiten.

Udo Jürgens an seinem gläsernen Flügel. Bild: dpa

Er galt als Udo Jürgens Markenzeichen: Sein gläserner Flügel. Nachdem sich seine Erben zunächst über Geld stritten, gerät nun das Lieblings-Instrument des großen Entertainers ins Visier seiner Erben, berichtet "Bild".

Neuer Erb-Streit um den Nachlass von Udo Jürgens

Der Streit um Jürgens Erbe scheint einfach nicht enden zu wollen: "Bild" zufolge soll er in seinem Testament verfügt habe, dass seine "Udo Jürgens"-Stiftung für notleidende Kinder nach seinem Tod 1,5 Millionen Schweizer Franken - das sind umgerechnet 1,38 Millionen Euro - aus seinem Vermögen erhält.

Einem aktuellen Bericht der "Bunten" zufolge sollen seine Kinder Jenny und John mit dieser Regelung jedoch so gar nicht einverstanden sein. Angeblich wollen Jürgens Kinder die betreffenden Passagen im Testament sogar anfechten. Gegenüber" Bild" wiesen Jenny und John diese Absichten allerdings von sich: "Dass wir uns an Stiftungsgeldern des eigenen Vaters bereichern wollen, ist absurd", erklärten sie gegenüber dem Blatt.

Es geht um seinen Flügel: Streiten die Kinder mit der Jürgens-Stiftung?

Auch soll die Jürgens Tochter verraten haben, was tatsächlich im Testament steht. Ihren Aussagen zufolge werde der Stiftung kein Geldbetrag zugedacht: "Sie dürfen sich lediglich Gegenstände aus Udos Leben auswählen, um damit möglicherweise ein Jürgens-Museum zu eröffnen", so die 49-Jährige zu "Bild". Auch sollen diese Gegenstände einen Wert von 1,5 Millionen Euro nicht übersteigen. Welche Gegenstände die Stiftung auswählen darf, sei jedoch nicht festgelegt worden.

Das bedeutet: Die Stiftung kann sich etwas aus Udos Hausrat aussuchen. Zu den Gegenständen soll auch Udos gläserner Flügel gehören. Und genau deswegen soll nach Angaben der "Bild" nun auch ein neuer Erb-Streit ausgebrochen sein.

Seine Kinder jedenfalls wollen der Stiftung nicht streiten müssen: "Es sollte unser Recht sein, mitentscheiden zu dürfen, welche persönlichen Gegenstände unseres Vaters die Stiftung erhält und welche in der Familie bleiben", sagte John Jürgens der "Bild".

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sba/lid/news.de

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