Götz George tot: Unvergessen! SO privat lebte er bis in den Tod

Erst eine Woche nach seinem Ableben erfuhr die Öffentlichkeit vor knapp zwei Jahren vom Tod des Charakterdarstellers Götz George. Das passt zu dem 1938 in Berlin geborenen Mann, der mit seinem Privatleben nie hausieren ging.

Auch knapp zwei Jahre nach seinem Tod ist Schauspieler Götz George unvergessen. Bild: Horst Ossinger / picture alliance / dpa

Ausnahmeschauspieler Götz George ist gestorben. Obwohl der gebürtige Berliner im Juli 2016 immerhin schon seinen 78. Geburtstag gefeiert hätte, kam die traurige Nachricht vom Ableben der Leinwand-Legende sehr überraschend. Zumindest für all seine Fans. Denn von der "kurzen Krankheit", die seine Agentin als Todesursache nannte, und bei der es sich laut "Bild"-Informationen um eine Krebserkrankung handelte, wusste man bis dato nichts.

Götz George verstarb bereits am 19. Juni 2016

Besonders überraschend aber ist der Fakt, dass der Charakterdarsteller bereits eine Woche verstorben war, bevor die Öffentlichkeit von Götz Georges Tod erfuhr. Seine zweite Ehefrau, die Hamburger Journalistin Marika Ullrich (56), und seine Tochter Tanja (49) aus erster Ehe mit der Schauspielerin Loni von Friedl, sollen bei ihm gewesen sein, als Götz George die Augen für immer schloss. Auf dem Friedhof in Berlin-Zehlendorf hat der Charakterdarsteller seine letzte Ruhe gefunden - nur wenige Meter entfernt vom Grab seines Vaters, des Schauspielers Heinrich George (1893 - 1946), wurde die Beerdingung von Götz George im engsten Familienkreis durchgeführt.

Götz George: Auch sein Tod blieb privat

Nicht zu viele Details, kein Abschied. Irgendwie ist das nur konsequent, denn Götz George schützte sein Privatleben schon zu Lebzeiten sehr bewusst. In Deutschland sei er nur mehr zum Arbeiten und Steuern zahlen, wie Götz George in einem seiner wenigen Interviews erklärte.

Die meiste Zeit verbrachte er zusammen mit Marika Ullrich, mit der er seit 1997 offiziell zusammen und seit 2014 auch verheiratet war, auf Sardinien. Auf der Insel bestimmten Schwimmen, Tauchen, Fahrrad- und Motorradfahren seinen Tag. Festnetz, Handy, Computer - Fehlanzeige. Dafür soll er seit 30 Jahren Tagebuch geführt haben. Memoiren werde es dennoch nicht geben, denn die Bücher "werden verbrannt", wie es heißt.

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