Udo Jürgens Erbe: So soll sein Vermögen verteilt werden

Nachdem Udo Jürgens' uneheliche Tochter Gloria nicht einverstanden war mit der Erbverteilung, ist nun das Urteil gefallen. Was sie forderte und wer was von Udo Jürgens erbt, lesen Sie hier.

Udo Jürgens im Jahr 2014 bei einem Konzert in Stuttgart. Bild: Daniel Maurer / dpa

Udo Jürgens verstarb am 21. Dezember 2014. Nach seinem Tod soll ein Streit um dessen gigantisches Erbe entbrannt sein. Als Haupterben soll er laut Testament seine Kinder John und Jenny bedacht haben. Die unehelichen Töchter Gloria Burda und Sonja Jürgens sollten hingegen nur einen Pflichtteil erhalten

Streit um Udo Jürgens' Erbe: Das forderte seine Tochter Gloria Burda

Wie die "Bild"-Zeitung nun berichtet, habe Gloria Burda Beschwerde gegen die Erbverteilung eingelegt. Im Bericht sind insgesamt sieben Forderungen Glorias dokumentiert, die alle abgewiesen worden sein sollen. Unter anderem soll sie gefordert haben, die Testamentsverwalter unter anderem wegen Befangenheit abzusetzen. Diese Position war mit seinem Rechtsanwalt und Bruder besetzt worden.

Außerdem stellt sie in Frage, ob ein Aktienkauf durch Jürgens' Manager rechtens war. Doch da ihr Vater diese Vereinbarung,mit der er seinem Manager offenbar einen Großteil der Firma Udo Jürgens Master AG sichern wollte, bereits zu Lebzeiten traf, wurde die Forderung abgewiesen. Ebenso wie Glorias Wünsche, ein Motorboot in den Nachlass eintragen zu lassen, ein Salvador-Dali-Bild im Inventar Jürgens' aufzuführen und Auskunftsrechte über einen Privatjet-Kauf zu erhalten. Des Weiteren soll sie bemängelt haben, dass die Wohnung ihres Vaters nach dessen Tod nicht gekündigt wurde und warf seinen Rechtsanwälten vor, sie hätten vertuschen wollen, dass Udo Jürgens für seine 2015 geplante Tournee nicht versichert war. Doch auch diese Forderungen wurden abgewiesen. Es sei nicht erwiesen, dass seine Anwälte davon gewusst haben.

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