11.01.2016, 09.12 Uhr

Maja Maranow (†54) ist tot: Schauspielerin wollte ihren Krebs geheim halten

Am 4. Januar 2016 verstarb Maja Maranow an den Folgen ihrer schweren Krebserkrankung. Wie sich nun herausstellte, wusste sie bereits seit 2013 von der Krankheit - ebenso Freunde und Nachbarn des Ausnahme-Talents.

Maja Maranow wusste bereits seit 2013 von ihrer schweren Krebserkrankung. Vor der Öffentlichkeit hielt sie ihre Krankheit jedoch bis zuletzt geheim. Bild: Bernd Settnik/dpa

Am Morgen des 4. Januar hat Maja Maranow ihre Augen für immer geschlossen. Bis zuletzt hielt sie ihre Krebserkrankung vor der Öffentlichkeit geheim. Nun wurde bekannt: Ihr gesamter Freundeskreis, ihre gesamte Nachbarschaft wusste Bescheid, dass der Ausnahme-Schauspielerin nicht mehr viel Zeit blieb.

Maja Maranow wusste bereits seit 2013 von ihrer Erkrankung

"Bild" zufolge wusste die "Ein starkes Team"-Schauspielerin bereits seit 2013 von der Krebs-Erkrankung. Sie pausierte, schrieb ihren Freunden, dass sie sich etwas zurückziehen werde. Sie wolle Kraft tanken "wegen dieser Sache", heißt es. Der Kampf gegen den Krebs beginnt. In der Charité Berlin-Mitte wird sie behandelt, nebenbei nimmt sie die Arbeit wieder auf - einfach so, als wäre sie nicht schwer krank.

Von März bis April letzten Jahres dreht sie die letzte Folge "Ein starkes Team" mit ihrem ehemaligen Lebensgefährten Florian Martens (57) ab. Der Dreh zur 65. Folge der Erfolgsserie muss abgebrochen werden - aus gesundheitlichen Gründen.

Serien-Freundin leidet in letzter Folge mit Maranow ebenfalls an Krebs

Am letzten Wochenende wurde "Geplatzte Träume" ausgestrahlt, die letzte Episode mit Maja Maranow. 8,18 Millionen Menschen schalteten "Ein starkes Team" ein, doppelt so viele wie sonst. Der Abschied von der 54-Jährigen ist umso tragischer, da die Mutter von Serien-Charakter Verena Betholds alter Freundin Tanja (Isabell Gerschke) in der Folge vom Samstag an Krebs leidet: "Der Krebs ist zurück", sagt Tanja zu Verena. Der Blick Maranows ist voller Mitgefühl. In Hinsicht auf den Tod der 54-Jährigen am 4. Januar bekommt die Szene eine besondere Bedeutung.

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