30.09.2015, 09.10 Uhr

Michael Wendler nach Bungee-Unfall: "Ich sehe aus wie ein Schlaganfall-Patient"

Erst am Wochenende gab Michael Wendler sein Konzert-Comeback. Doch wie sieht es mit der Gesundheit des Sängers nach dem Unfall beim Bungee-Sprung im Sommer-Dschungelcamp aus? Jetzt sprach er über seinen Zustand.

Am Wochenende gab der Wendler sein Comeback bei einem Konzert in Oberhausen. (Archivbild) Bild: Horst Ossinger/dpa

Dieser Moment war der Schock des TV-Sommers: Beim Dreh zum Sommer-Dschungelcamp für RTL hat sich Michael Wendler (43) durch einen verunglückten Bungee-Sprung das Handgelenk zertrümmert.

Bungee-Unfall von Michael Wendler ist immer noch nicht geklärt

Wie die "Bild" erfahren haben will, ist die Unfallursache noch immer nicht geklärt. Das heißt, dass es bisher noch nicht klar ist, ob die Absprung-Plattform zu niedrig war oder das Seil zu lang. Der Wendler habe zudem noch keine Entschädigung bekommen. Doch warum? Der Chef der Stuntfirma, die den Unglückssprung plante und durchführte, Stefan Ross, sagte gegenüber der "Bild": "Die Gutachten sind nicht fertig, die Versicherung hat ihre Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Ich kann Herrn Wendler aber garantieren, dass wir uns nicht aus der Verantwortung stehlen."

Michael Wendler über seinen gesundheitlichen Zustand

"Es wundert mich, dass die Staatsanwaltschaft nicht ermittelt. Die Beweglichkeit meiner Hand ist trotz wochenlanger Reha nicht wiederhergestellt. Ich sehe aus wie ein Schlaganfall-Patient und versuche mir in der Öffentlichkeit nichts anmerken zu lassen. Dazu muss ich noch einmal operiert werden", soll Michael Wendler zur "Bild" gesagt haben. Klingt zwar etwas melodramatisch, aber tatsächlich hätte der Wendler bei dem Unfall sterben können.

So kam es zu den Unfall-Verletzungen im Sommer-Dschungelcamp

Michael Wendler hat sich in etwa 53 Meter Höhe aus einem Korb gehangelt und zum "Rap Slide" angesetzt. Das bedeutet, dass er in waagerechter Haltung nach unten glitt. Das ist möglich, weil dabei der Gurt um die Hüfte liegt. Wie laut "Bild"-Angaben zuvor vom Stunt-Personal erklärt, hat Wendler etwa auf der Hälfte der Strecke nach unten das Führungsseil losgelassen. Dadurch gewann er an Tempo.

Im Normalfall hätte einige Meter über dem Boden das Sicherungsseil den freien Fall bremsen müssen, doch das geschah beim Sprung des Wendlers nicht. Am Boden verhinderte die reflexhafte Abwehrbewegung der Hände das Schlimmste.

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räc/sam/news.de

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