"Enzyklopädie des Cannabis": Neues Kiffer-Portal! So will Snoop Dogg Gras-Junkies helfen

Snoop Dogg verkündete am Montag die Gründung seiner eigenen Online-Plattform. Unter "Merryjane.com" sollen legale Marihuana-Händler mit ihren Kunden zusammenkommen. Unterstützung für das Projekt erhält der Rapper von prominenter Seite.

Snoop Dogg verkündete am Montag die Gründung seiner eigenen Online-Plattform. Unter "Merryjane.com" sollen legale Marihuana-Händler mit ihren Kunden zusammenkommen. Bild: dpa/Ferdy Damman

US-Rapper Snoop Dogg kifft nach eigenen Angaben "aus medizinischen Gründen". Weil er dadurch jedoch bereits so viel Gutes erlebt hat, will er nun seine Mitmenschen an dem Glück teilhaben lassen und gründete die Website "Merryjane.com". Die Internetseite "wird wie die Enzyklopädie der Welt des Cannabis sein", sagte der Musiker am Montag bei der Branchenveranstaltung TechCrunch Disrupt in San Francisco.

Snoop Dogg gründet Kiffer-Website: Prominente Unterstützung

Wie "Welt.de" berichtet, können Internetnutzer ab Montag unter "Merryjane.com" Zugang zu einer Betaversion der Plattform beantragen. Ab Oktober steht voraussichtlich die Vollversion zur Verfügung. Das Portal soll legale Marihuana-Händler mit Kunden zusammenbringen und aktuellen Angaben zufolge über Werbung finanziert werden.

Zudem werden Nutzer über Neuigkeiten und das Leben innerhalb der Szene informiert und erhalten Tipps zum Konsum von Marihuana. Unterstützung für das Portal soll Snoop Dogg nach eigenen Angaben von anderen Prominenten wie Sängerin Miley Cyrus und Schauspieler Seth Rogen erhalten.

Marihuana in den USA: Eine Droge findet Akzeptanz

Die gesellschaftliche Einstellung gegenüber Cannabis befindet sich in den USA derzeit im Wandel. Die medizinische Nutzung wird zunehmend akzeptiert und ist mittlerweile "in fast der Hälfte der Bundesstaaten erlaubt". Darüber hinaus ist der Konsum von Marihuana als Freizeitdroge in den Bundesstaaten Colorado und Washington legal.

Snoop Dogg sagte voraus, dass die Droge in zwei Jahren in Kalifornien und 20 anderen Bundesstaaten legal sein werde.

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mie/Ife/news.de

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