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Boo: Australisches Gericht lädt Amber Heard vor

Unangemeldet Hunde nach Australien einführen - kein Kavaliersdelikt. Das bekommt auch Johnny Depp zu spüren. Gattin Amber Heard hat nun eine Gerichtsvorladung erhalten. Der Fall schlägt Wellen bis zu den höchsten Stellen des Landes.

Der Ärger in Down Under will für Johnny Depp und Amber Heard einfach nicht enden Bild: Joel Ryan/Invision/AP/spot on news

Bei kleinen Tieren aus fernen Kontinenten verstehen die Australier keinen Spaß. Auch nicht, wenn die Vierbeiner von Hollywood-Stars persönlich verhätschelt werden und in einem Privatjet ins Land kommen: Unlängst sah es so aus, als könne Johnny Depp (52, "Mortdecai") wegen der unangemeldeten Einfuhr seiner zwei Schoßhündchen nach Down Under massive juristische Probleme bekommen.

Seitdem hat sich die Lage nur geringfügig verändert: Nun ist es Gattin Amber Heard (29, "Paranoia"), die die australischen Gerichte wegen der haarigen Geschichte ins Visier nehmen. Der Ärger ist aber nicht kleiner geworden.

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"Frau Amber Heard wurde am 14. Juli eine von der Generalstaatsanwaltschaft ausgefertigte Vorladung zugestellt", heißt es in einer Mitteilung des australischen Landwirtschaftsministeriums, aus der unter anderem die Webseite der BBC zitiert. Alleine der Klang der beteiligten staatlichen Akteure zeigt: Down Under hat keine Lust, sich von Stars auf der Nase herumtanzen zu lassen.

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Gefängnis oder Geldstrafe

Begonnen hatte der Fall im April. Damals hatte Heard offenbar ohne die nötigen Formalia und Untersuchungen Depps Hunde Pistol und Boo im Privatjet nach Australien gebracht. Dort arbeitet Depp an einem neuen Teil der "Fluch der Karibik"-Reihe. Im Mai hieß es in einer Senatsanhörung, den Übeltätern könnten bis zu zehn Jahren Haftstrafe oder eine Geldbuße in Höhe von maximal gut 250.000 Euro drohen. Der Landwirtschaftsminister des Landes, Barnaby Joyce, hatte auch gedroht, die Hunde einschläfern zu lassen.

Amber Heard fand das alles erklärtermaßen übertrieben. "Ich habe so ein Gefühl, als würden wir ab jetzt einen Bogen um Down Under machen", sagte sie der "NBC". "Ich glaube, jeder versucht, seine 15 Minuten im Rampenlicht zu bekommen, auch ein paar Regierungsvertreter", ätzte die Mimin. Nun wollen ihr offenbar die Gerichte noch einmal ganz besondere 15 Minuten in Australien angedeihen lassen.

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