Janice Dickinson: Bill Cosby: Büste raus aus Walt Disney World

Die Enthüllungen aus alten Gerichtsakten kosten den einst beliebtesten Fernseh-Dad Amerikas mehr und mehr Rückhalt. Nachdem bereits verschiedene Sender seine Shows cancelten, zeigt Walt Disney World jetzt, wie es zu Bill Cosby steht.

Die Enthüllungen aus Gerichtsakten über Bill Cosby haben dramatische Auswirkungen Bild: Brad Barket/Invision/AP/spot on news

Am Montag wurde bekannt, dass US-Komiker Bill Cosby (77, "Die Bill Cosby Show") bereits vor zehn Jahren zugegeben hatte, eine Frau unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben. Nun distanzieren sich zunehmend Kollegen von ihm und auch Walt Disney World hat einen entscheidenden Schritt getan: Gestern Abend wurde nach Angaben von "People" die Büste des Comedians aus dem Resort in der Nähe von Orlando, Florida, entfernt.

Andere Firmen haben schon früher die Reißleine gezogen - und dass, obwohl sie einst eng mit Cosby zusammenarbeiteten. So schloss beispielsweise "Bounce TV" die Ausstrahlung alter Cosby-Sendungen aus. Auch "NBC" distanzierte sich vom "Ghost Dad"-Darsteller. Die Entfernung seiner Statue aus Walt Disney World ist allerdings ein besonders starkes Signal, das in der Öffentlichkeit stark wahrgenommen wird.

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Es sieht so aus, als kämen harte Zeiten auf den Entertainer zu. Zumal auch Ex-Model Janice Dickinson (60) ihre Vorwürfe gegen Cosby erneuerte. Sie behauptet, ebenfalls von ihm vergewaltigt worden zu sein, wie "People" berichtet. Dass sie die Vorwürfe, die sich auf das Jahr 1982 beziehen, so lange zurückgehalten hat, erklärt sie ähnlich wie andere Frauen mit ihrer Angst: "Ich hatte niemandem, mit dem ich hätte reden können. Ich hatte Angst. Ich war als Katholikin beschämt. Ich wollte es nicht einmal einem Pfarrer erzählen", gesteht Dickinson.

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