Ludwigshafen: "Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe: Ein Herz für Tiere

Als "Tatort"-Kommissar ist Andreas Hoppe hart im Nehmen, möchte man meinen. Doch Tiere leiden zu sehen, bricht dem Schauspieler das Herz.

Andreas Hoppe hat ein "mitfühlendes Herz"

Bild: ddp images/spot on news

Im Ludwigshafener "Tatort" wird er als Kommissar Mario Kopper regelmäßig mit Gewalt und Verbrechen konfrontiert, im wahren Leben lehnt Andreas Hoppe (54) Gewalt strikt ab - auch gegen Tiere. Deswegen stehen bei seiner Ernährung Ökologie und eine gute Tierhaltung im Vordergrund. Ihm blute das Herz wenn er sehe, "dass die Tiere Schmerzen haben und leiden", wie er der "Bild am Sonntag" erklärte. "Auch sie haben eine Seele."

"Was mich stets verzweifeln lässt, ist, dass man zu wenig über Missstände bei der Tierhaltung weiß", sagte Hoppe der Zeitung. Er lege Wert darauf, "Fleisch von einem Tier zu kaufen, das bei der Aufzucht und bei der Schlachtung nicht leiden musste". Fast Food und Billigfleisch seien für ihn tabu.

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Wirklich jagen kann man Hoppe allerdings mit anderen Gerichten: "Hummer oder ein Gericht mit Gänsestopfleber. Beides hasse ich, weil die Tiere davor unendliche Qualen aushalten müssen." Ein weiches Herz will er sich allerdings nicht nachsagen lassen. "Das klingt mir zu abgedroschen. Ich habe ein emphatisches, mitfühlendes Herz." Deswegen kommt bei dem "Tatort"-Star auch keine Aggression auf, wenn er mit schlechter Tierhaltung konfrontiert wird. "Ich lehne Gewalt in jeder Form ab."

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