Madonna: Madonnas Tochter Lourdes ist ihre größte Kritikerin

Die ganze Welt scheint Sängerin Madonna zu kritisieren, wirklichen Wert legt sie aber nur auf die Meinung ihrer Tochter und "Seelenverwandten" Lourdes.

Madonna hat den Auszug ihrer Tochter und "Seelenverwandten" Lourdes noch immer nicht verkraftet.

Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/spot on news

Pop-Legende Madonna (56, "Celebration") muss eigentlich niemandem mehr etwas beweisen. Dennoch ist ihr die Meinung der Menschen wichtig. So liest sie nicht selten Internet-Beiträge über sich - und dort herrscht dank der Anonymität des Netzes komplette Narrenfreiheit, wie die Sängerin im Interview mit der Zeitschrift "Gala" verrät. "Manchmal verletzt es mich sehr, wenn ich im Internet hasserfüllte und sehr gemeine Kommentare über mich lese. Ich finde es schockierend, wie bösartig und niederträchtig manche Menschen sein können."

Dass sie derart angefeindet wird, liegt ihrer Meinung nach an dem falschen Eindruck, den viele Leute von ihr haben. "Manche Menschen denken ernsthaft, dass ich nie traurig, deprimiert oder erschöpft bin oder auch nie unter Liebeskummer leide. Sie nehmen mich als überlebensgroß wahr."

Den offiziellen Clip zu Madonnas "Girl Gone Wild" gibt es auf MyVideo zu sehen

Trotz dieser Personen lebte Madonnas größter Kritiker aber bis vor kurzem noch unter einem Dach mit ihr. Auf die Frage, wer ihre Werke und ihr Schaffen am stärksten beäugt, sagte die Musikerin: "Definitiv Lola! Sie steht mir von allen meinen Kindern am nächsten. Sie weiß genau, was sie will und mag und was nicht. So wie ich." Lola ist der Spitzname ihrer ältesten Tochter Lourdes (18).

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Wie emotional Madonna werden kann, überraschte sie beim Umzug ihrer Tochter selbst. Die 18-Jährige zog vergangenes Jahr nach Detroit, um dort Musik, Tanz und Theater zu studieren. "Als sie im Herbst bei mir ausgezogen ist, war das der schlimmste Tag meines Lebens. (...) Ich vermisse meine Tochter jeden Tag wahnsinnig! Lola ist für mich wie eine Seelenverwandte. Sie ist ein Teil von mir, und deshalb ist es ein Gefühl, als ob mir ein Arm amputiert wurde."

Von wegen Megastar und abgehobene Diva, am Ende des Tages ist Madonna eine ganz normale Mutter, mit denselben Sorgen und Ängsten. Am meisten stört sie demnach, "dass Lola sich jetzt die Nächte in den Clubs um die Ohren schlägt und ich nicht mehr kontrollieren kann, dass sie zu einer bestimmten Zeit zu Hause ist."

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