Ben Wettervogel: Jenny Elvers kennt beide Seiten des Ruhms

Der Selbstmord von Ben Wettervogel erschüttert Prominente, Kollegen und Freunde. Jenny Elvers kennt die Schwierigkeiten des Ruhms. In einem Interview erklärt sie, dass auch sie in der Vergangenheit schon Selbstmordgedanken hatte.

Jenny Elvers im Februar 2014 bei einer Modenschau in Düsseldorf

Bild: ddp images/spot on news

Seit seinem Selbstmord vor rund einer Woche trauern Freunde, Kollegen und Fans um den verstorbenen Wettermoderator Ben Wettervogel. Auch Jenny Elvers (42) ist bestürzt über den Freitod des Meteorologen: "Mich hat das unheimlich traurig gemacht. Zu erfahren, dass da wieder ein Mensch ist, der nicht mit seinem Leben klargekommen ist und dem keiner geholfen hat", sagt die Schauspielerin RTL.

Elvers kennt die zwei Seiten des Ruhms und weiß, wie schwer es ist, unter dem "Druck zu funktionieren." Im Interview gesteht sie sogar, dass auch ihr in einer schwierigen Lebensphase Selbstmordgedanken nicht fremd gewesen seien. "Es hat nicht viel gefehlt", sagt die 42-Jährige. Vor allem die Lücke, die man mit einem Selbstmord bei Verwandten und Freunden hinterlässt, findet Elvers schlimm. Auf die Frage, was sie zum Durchhalten bewegt habe, antwortet sie entschieden: "Mein Sohn." Heute ginge es der Schauspielerin wieder gut.

"Ich möchte kein Vorbild sein, aber ich möchte vielleicht dazu anregen, Fehler einzugestehen und Hilfe zu suchen", sagt sie. Elvers hatte früher mit einem Alkoholproblem zu kämpfen. In einer TV-Show wurde die Abhängigkeit 2012 öffentlich, woraufhin Elvers einen Entzug machte.

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Ben Wettervogel hatte sich am 2. Februar 2015 das Leben genommen. Zuvor hatte er seinen langjährigen Job in der Wetterredaktion des "ZDF-Morgenmagazins" verloren. Er soll alkoholkrank gewesen sein.

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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