Bobby Brown: Bobbi Kristina: Eltern rauchten vor ihren Augen Crack

Die tragischen Ereignisse um Whitney Houstons Tochter Bobbi Kristina überschatteten die vergangenen Tage.

Ebneten ihre Kindheitserfahrungen Bobbi Kristinas Weg in den Drogen-Sumpf?

Bild: Invision2012/spot on news

Das Schicksal von Whitney Houstons (1963-2012) Tochter Bobbi Kristina erschüttert derzeit die Welt. Noch ist nicht offiziell bestätigt worden, dass die Maschinen, die die 21-Jährige derzeit am Leben erhalten, abgestellt wurden. Anscheinend ist dieser Schritt jedoch nur noch eine Frage der Zeit. Die Ärzte können nichts mehr tun, heißt es. Währenddessen werden immer mehr Details aus dem tragischen Leben der jungen Frau bekannt. Ein Fahrer der Familie berichtete nun der "Daily Mail", dass er gesehen habe, wie Bobbi Kristinas Eltern vor den Augen ihrer Tochter Crack geraucht hätten.

Demnach seien Houston, ihr damaliger Ehemann Bobby Brown (46) und ihre damals fünfjährige Tochter auf dem Weg zum Flughafen gewesen, als die Sängerin eine Pfeife von ihrem Ehemann entgegen nahm und die Drogen im Beisein ihrer Tochter konsumierte. Prägten diese Erfahrungen aus ihrer Kindheit Bobbi Kristinas Weg?

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Schon beim Abholen war die Stimmung komisch

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Die Ereignisse an jenem Tag beschreibt Al Browman folgendermaßen: "Ich erinnere mich daran, wie ich an ihrem Haus ankam und ihr Gepäck ins Auto lud. Whitney sah grau und bleich aus. Sie konnte kaum sprechen, weil sie seit Tagen irgendwie betrunken war. Und das Kind war offensichtlich Zeuge von allem, weil es im Haus geschah." Houston habe etwas zu ihm gesagt, dann habe er sich an Bobbi gewendet, die auf ihn zugekommen sei und ihn umarmt habe. "Dann hat sie zu mir aufgesehen - mit diesem ehrfurchtsvollen Blick, den Kinder einem schenken. Es war als denke sie: 'Gott sei Dank, ein normaler Mensch ist hier'."

In der Limousine schließlich habe Bobbi Kristinas Vater, Bobby Brown, seiner Frau Crack angeboten. "Er schien in Ordnung gewesen zu sein. Es war ihre Gesundheit, die wirklich angeschlagen war. Es schien, als wäre er daran gewöhnt, als könne er damit umgehen." Schon vor der Geburt ihrer Tochter hätten die beiden demnach im Auto mit Crack experimentiert. Einmal habe das Fahrzeug sogar Feuer gefangen. "Es war, als sei der hintere Teil der Limo ein Crack-Labor", erinnert er sich.

Mutter als großes Vorbild

Zwischen den Vorfällen um Bobbi Kristina und dem Tod ihrer Mutter lassen sich erschreckende Parallelen ziehen. Die junge Frau war vor einigen Tagen von ihrem Ehemann Nick Gordon leblos in der Badewanne gefunden worden, im Krankenhaus hatte man sie in ein künstliches Koma versetzt. Es heißt, man habe Drogen im Haus gefunden. Whitney Houston war am 11. Februar 2012 ebenfalls reglos mit dem Gesicht nach unten in der Wanne eines Hotels vorgefunden worden, Kokain soll zum Tod der damals 48-Jährigen beigetragen haben.

"Bobbi wollte immer genau wie ihre Mutter sein und jetzt scheint es so, als sei sie in ihre Fußstapfen getreten", wird der Chauffeur weiter zitiert. Es sei herzzerreißend, eine wahre Tragödie. Er übt harte Kritik: "Dieses Kind wurde in einer Welt aufgezogen, in der kein Kind leben sollte." Browman habe Houston über zwanzig Jahre lang gefahren und am eigenen Leib gesehen, wie sie immer weiter in die Drogenspirale abrutschte.

Als sie den Konsum dann auch noch im Beisein ihrer Tochter begann, habe er es nicht glauben können. "Es war außer Kontrolle", sagt er und fügt hinzu: "Ich habe es nicht ertragen, ihre Tochter in all dem sitzen zu sehen, es war so traurig." Er habe versucht, seiner Arbeitgeberin zu helfen, aber sie habe auf keinen mehr gehört. "Man weiß doch, dass dieses Zeug weitervererbt wird. Ich meine nicht durch die DNA, es wird durch Verhaltenseinflüsse weitergegeben und ich dachte nur, dass dieses Kind keine Chance hat." Über den tragischen Vorfall im Badezimmer sei er demnach nicht verwundert gewesen: "Ich glaube, ich wusste immer, dass sie in ihrem späteren Leben Probleme haben wird."

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