04.12.2014, 12.21 Uhr

Marie Suberg: Nena-Tochter Larissa Kerner: "Promi-Bonus macht es nicht einfacher"

Die Kinder von Prominenten tragen oft schwer an ihren Namen und schaffen es nicht immer, sich von damit verbundenen Erwartungen frei zu machen.

Steht nicht im Schatten: Larissa Kerner

Bild: instagram.com/artofadameva/spot on news

"Blut ist dicker als Wasser, aber schwerer zu verkaufen" - am Beispiel der Tochter von Sängerin Nena (54, "99 Luftballons") sieht man gut, was dieses Sprichwort bedeuten kann: "Das Vorurteil Promi-Bonus macht es nicht einfacher, den eigenen Weg zu gehen", sagt die Pop-Art-Künstlerin Larissa Kerner (24) im aktuellen Interview mit der Zeitschrift "Gala". Auch wenn sie ihrer Mutter für die kreativen Gene dankbar sein kann, habe die ihr schon "immer klar gemacht: Ohne Fleiß kein Preis."

Und so hat Kerner, selbst schon Mutter von zwei Kindern, "mit 15 angefangen Musik zu machen und irgendwann kam die Kunst dazu." Zusammen mit ihrer Freundin Marie Suberg hat sie das Hamburger Pop-Art-Label "Adameva" gegründet und die zwei machen "großformatige, knallige Selbstporträts aus Acrylfarbe mit Gaffa Tape auf Leinwand".

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Aus dem Schatten der Mutter ist sie demnach erfolgreich herausgetreten, aber auf das Urteil der professionellen Künstlerin Nena legt sie trotzdem viel Wert: "Bei ihr empfinde ich es nicht als Kritik. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge, ich verstehe das als ein Feedback auf Herzensebene. Wir vertrauen uns zu hundert Prozent." Und außerdem hat man ja gar keine echte Wahl, was die Verwandtschaft angeht: "Du kannst deine Schwester oder Mutter nicht aus dem Leben verbannen, auch wenn es mal anstrengend wird."

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