Christine Neubauer: Traurige Adventszeit für Hannes Jaenicke

Beim Adventsessen des ARD-Programmdirektors in München gaben sich viele Promis der deutschen TV-Landschaft kurz vor Weihnachten noch einmal die Klinke in die Hand. Für Hannes Jaenicke ist jedoch die Adventszeit vom Schlaganfall seiner Mutter überschattet.

Hannes Jaenicke hat mit dem Schlaganfall seiner Mutter zu kämpfen

Bild: ddp images/spot on news

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt - beim alljährlichen Adventsdinner des ARD-Programmdirektors Volker Herres (57) in Münchens Nobelhotel Bayerischer Hof brauchte es keine Weihnachts-Deko. Die 160 geladenen Top-Stars (darunter Ulrike Folkerts, Heiner Lauterbach, Gaby Dohm, Kai Pflaume, Dietmar Bär, Olli Dittrich, Jörg Pilawa, Katja Flint, Michaela May, Udo Wachtveitl u.v.a.) strahlten mehr als jeder Weihnachtsbaum. Zu Recht, schließlich gehören sie alle zu einer erfolgreichen Minderheit in einer krisengeschüttelten Branche.

Alle bis auf Christine Neubauer (52, "München 7"). Die wurde nicht müde zu betonen, dass die fetten Jahre vorbei seien und sie die vom Gericht verordneten Unterhaltszahlungen (2.500 Euro) an ihren Ex-Mann für ungerecht empfindet. Ob einer der vielen anwesenden Produzenten und Senderverantwortlichen ein Einsehen hatte, um ihre Zukunft wieder etwas fetter zu gestalten, ist nicht überliefert. Aber das festliche Viergänge-Menü war zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung. Bei Saiblingsfilet, Steinpilzravioli, Kalbsrücken und Seeteufel-Risotto waren ihre Kollegen wesentlich gnädiger mit Ihrem Jahresrückblick.

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Sogar Simone Thomalla (49, "Bei manchen Männern hilft nur Voodoo"): "Obwohl ich mich über das Tatort-Aus sehr geärgert habe, muss ich dankbar sein. Es war ein gutes Jahr!" Erst Recht Mariella Ahrens (45, "Gier"): "2014 war ein echtes Wohlfühlpaket. Nicht nur, weil ich in der ARD mit 'Ein Fall von Liebe' so erfolgreich war, sondern weil ich auch privat in der Liebe erfolgreich war." Nur Hannes Jaenicke (54) hat das Schicksal kurz vor Jahresende übel mitgespielt: "Meine Mutter hatte vor Kurzem einen Schlaganfall. Sie liegt im Krankenhaus und es sieht leider gar nicht gut aus. Damit fällt Weihnachten für mich ins Wasser."

Getrübt auch die Stimmung bei Elmar Wepper (70, "Dreiviertelmond"), da sein Hund Alisha gerade verstorben ist. Da tut es vielleicht ganz gut, dass es die Weihnachtsgans in diesem Jahr beim großen Bruder Fritz Wepper (73) gibt. Der hat allen Grund zu feiern: "Das Fest der Liebe hat bei mir in diesem Jahr eine ganz besondere Bedeutung, da es mir gelungen ist meine Frau und meine Ex-Freundin zu versöhnen. Das finde ich nicht schlecht in einer Zeit, wo alles am Krieg krankt."

Versöhnlich auch der Umgang zwischen Otti Fischer (61, "Irgendwie und Sowieso") und Ex-Frau Renate. "Sie hat mich eingeladen zusammen mit ihrem Freund Weihnachten zu feiern. Das wird nur leider nicht klappen, da Heiligabend mein einziger Fastentag im Jahr ist. Als streng gläubiger Niederbayer darf man da nämlich nur Würstel essen, was sich so unleidig auf meine Laune nieder schlägt, dass ich da kaum gesellschaftsfähig bin."

Sven Martinek (50) hingegen kann es an Weihnachten nicht turbulent genug sein. "Ich feiere eine große Patchwork-Weihnacht mit meinen Ex-Freundinnen und unseren Kindern und einigen Freunden. Insgesamt kommen da 25 Leute zusammen und ich bin zuversichtlich, dass das alles friedlich abläuft." Wie schafft man das? "Das funktioniert über emotionale Reife und Klugheit."

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