Tiger Woods: Nach Fake-Interview: Tiger Woods schlägt zurück

Es war still geworden um ihn, doch jetzt meldet sich Tiger Woods unfreiwillig mit einem lauten Knall zurück. Abbekommen hat den nicht etwa seine Freundin Lindsay Vonn, sondern ein Autor für eine Woods-Parodie.

Tiger Woods und Lindsay Vonn bei einer Feier des "The Metropolitan Museum of Art's Costume Institute" 2013 in New York

Bild: Evan Agostini/Invision/AP/spot on news

"Ein neiderfülltes Stück Rufmord", nennt Golf-Star Tiger Woods (38, "Tiger Woods - So spiel ich") die Interview-Parodie von Autor Dan Jenkins im Magazin "Golf Digest". Für die Dezember-Ausgabe hatte der "My (Fake) Interview With Tiger - or how it plays out in my mind" ("Mein Fake-Interview mit Tiger Woods - oder wie es sich in meinen Kopf abspielt") verfasst.

Aus dem imaginären Gespräch zitiert "Pagesix.com" unter anderem Passagen wie diese: Nachdem Jenkins den Sport-Profi auf dessen Trinkgeld-Knausrigkeit angesprochen habe, "oft ist das Trinkgeld ein Teil des Gehalts", antwortet Woods: "Dann sollen sie sich einen anderen Job suchen."

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Gar nicht witzig findet das der Parodierte. Die Antwort gibt Woods schriftlich. Auf der Plattform "The Players Tribune" veröffentlicht er seine Stellungnahme: "Jenkins hat ein Interview gefaket, das als Parodie durchgefallen ist... Kann man journalistisch und ethisch tiefer sinken?... Dieser zusammengebastelte Artikel war unter der Gürtellinie."

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Dabei war es so schön ruhig geworden um den Mann, der zuvor durch einen Sex-Skandal (2009), die anschließende Scheidung von Ehefrau Elin Nordegren (2010) sowie die Bekanntgabe der neuen Beziehung zu Ski-Star Lindsay Vonn (2013) für Schlagzeilen gesorgt hatte.

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