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Google Glass: FKA twigs, das unbekannte Wesen

Wie von einem anderen Stern wirkt die Musik von FKA twigs manchmal - unbekannt, neu, merkwürdig aufreibend und doch sphärisch.

FKA twigs bei einem Auftritt auf dem Pitchfork Music Festival

Bild: Barry Brecheisen/Invision/AP/spot on news

Bis vor wenigen Monaten war FKA twigs (26, "Two Weeks") der breiten Masse komplett unbekannt. Jetzt scheint die Sängerin auf dem besten Weg zum Starruhm. Damit dürfte auch ihre Beziehung zu "Twilight"-Star Robert Pattinson (28) etwas zu tun haben. Angeblich wolle Pattinson sogar für sie nach London ziehen, wie vor gut drei Wochen in britischen und amerikanischen Boulevardblättern spekuliert wurde - so einige Klatschzeitungen reden auch von Hochzeitsglocken und Nachwuchs.

Doch das ist bei Weitem nicht der einzige Grund, warum FKA twigs gerade immer bekannter wird. Mit ihrer minimalistisch verqueren Version von R&B-Musik begeistert die gebürtige Britin mit jamaikanischen und spanischen Wurzeln immer mehr Menschen. Fans feiern ihre Lieder und ihren teils ungewöhnlichen Kleidungsstil, den sie gerne mit ausgefallenen Haarkreationen kombiniert. Das Feuilleton scheint ebenfalls einen Narren an ihr gefressen zu haben. Ihr Facebook-Account ist nicht viel älter als ein halbes Jahr, trotzdem kann die Sängerin bereits mit über 133.000 Likes prahlen. Bei Twitter bringt es FKA twigs auf gut 63.700 Follower.

Sehen Sie auf MyVideo den Clip zum Song "Two Weeks" von FKA twigs

Dass die Aufmerksamkeit aber alles andere als ein Segen sein kann, das musste Tahliah Barnett, so ihr bürgerlicher Name, vor wenigen Wochen feststellen. Pattinson und sie scheinen zum einen stets von Paparazzi verfolgt zu werden. Zum anderen musste FKA twigs sich besonders auf Twitter mit allerhand rassistischen Anfeindungen von angeblichen Pattinson- und "Twilight"-Fans herumschlagen. Der Schauspieler solle doch lieber zu seiner Ex-Freundin Kristen Stewart (24, "Snow White and the Huntsman") zurückkehren. Nicht selten bekam sie Ausdrücke wie "Affe" und "N***er" entgegen geschmettert. Die Britin reagierte zunächst bestürzt. "Ich bin ehrlich schockiert und angewidert von der Menge an Rassismus, die meinen Account in der vergangenen Woche infiziert hat", schrieb sie auf Twitter und fügte kurz darauf an: "Rassismus ist in der realen Welt und auch online nicht akzeptabel."

VIDEO:
Video: spot on news

Doch der Ruhm hat auch seine guten Seiten, bekommt FKA twigs doch regen Zuspruch für ihren kürzlich erschienenen Konzeptfilm für die Datenbrille Google Glass. In dem gut zweiminütigen Clip ist sie unter anderem zu sehen, wie sie zu Versionen ihrer Songs "Video Girl" und "Glass & Patron" tanzt, mit unnachahmlichen Moves über den Boden schwebt. In dem Stück - für das sie auch Regie führte - mit dem Namen "#throughglass" nutzt sie die Brille unter anderem, um Inspiration für Tanzschritte zu sammeln. Auf Facebook und Twitter sprechen viele Fans von einem "wahrhaft erstaunlichen Video" und loben das Stück teils in höchsten Tönen.

Im August erschien FKA Twigs' erstes Album "LP1", mit dem sie gerade auf Tour ist. Zwei Mal trat die Sängerin in den vergangenen Tagen in Deutschland auf - in Köln und Hamburg. Heute Abend performt sie live im Kesselhaus in Berlin. Danach dürfte die Britin erst einmal eine ganze Weile nicht mehr in Deutschland zu sehen sein, führt sie der Rest ihrer Tournee im November und Dezember doch durch die Clubs von Nordamerika - von Washington, über Philadelphia nach New York, von Vancouver bis nach Los Angeles.

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