Von news.de-Redakteur - 10.09.2014, 15.07 Uhr

Nach Diskriminierungs-Vorwurf: Helene-Fischer-Fans beschimpfen ALS-Anwältin

Einigen Fans von Helene Fischer platzt im aktuellen Rechtsstreit um die Schlagersängerin offenbar der Kragen. Sie sollen die Anwälte des ALS-Patientin Heimo Eitel schwer beleidigt haben.

Helene Fischer wurde nicht von Europol gesucht. Bild: ddp images/spot on news

Liebe Fans von Helene Fischer, ihr dürft aufatmen! Die Schlagerprinzessin wurde, entgegen früheren Berichten, doch nicht zur Europol-Fahndung ausgeschrieben. Verbreitet hatte sich die Meldung zunächst über das österreichische Portal oe24.at. Dort hieß es in der vergangenen Woche noch, ein Gericht habe im Zuge der Klage von ALS-Patient Heimo Eitel Kontakt zu Helene Fischer aufnehmen wollen, jedoch deren Adresse nicht erhalten. Deswegen sei der Schlagerstar zur Europol-Fahndung ausgeschrieben worden. Dem ist nun nicht so.

Hat Helene Fischer Behinderte diskriminiert?

Allerdings: Die Klage gegen Helene Fischer wegen Diskriminierung Behinderter ist offensichtlich noch nicht vom Tisch. Zur Erinnerung: Heimo Eitel wirft der Schlagersängerin vor, dass sie sich bei einem Fantreffen im Juli diskriminierend gegenüber Behinderten verhalten haben soll.

FOTOS: Helene Fischer wird 30 Vom Mauerblümchen zum Sexsymbol
zurück Weiter Helene Fischer (Foto) Foto: Schlagernacht am Wörthersee Kamera

Lesen Sie hier: Behinderten-Diskriminierung? Helene Fischer antwortet mit Tattoo!

Heimo Eitel gegen Helene Fischer: Schmerzensgeld in Höhe von 20.000 Euro?

Astrid Wagner, die Anwältin des ALS-Patienten, erklärte derweil dem österreichischen Kurier, dass sie tatsächlich eine Klage gegen Helene Fischer in Betracht zieht und mittlerweile vorbereitet. «Nachdem ich mir das rechtlich angeschaut habe, bin ich der Meinung, dass die Sache Hand und Fuß hat.», wird sie auf der Internetseite des Blatts zitiert. Für die Anwältin ist klar: Ihr Mandant Eitel wurde von Helene Fischer als «Mensch zweiter Klasse» behandelt, woraufhin dieser einen weiteren Krankheitsschub bekommen habe. Für Astrid Wagner Grund genug, ein Schmerzensgeld in Höhe von 20.000 Euro zu fordern.

Das Leben der Schlager-Prinzessin
Helene Fischer
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