Janis Joplin: Lana Del Rey: "Ich wünschte, ich wäre tot"

Von Plakaten und Album-Covern schaut Lana Del Rey einen mit großen, traurigen Augen an. Was sich hinter diesen Augen verbirgt, kann man nur erahnen. Doch in einem neuen Interview gibt die Sängerin nun beunruhigende Todessehnsüchte preis.

Was sich hinter Lana Del Reys melancholischen Augen verbirgt, lässt sich nur erahnen

Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/spot on news

Ihre Musik ist der Inbegriff von Melancholie, und lächeln sieht man Lana Del Rey (27, "Born To Die") äußerst selten. Doch bisher machte man sich noch keine ernsthaften Sorgen um die Sängerin. In einem neuen Interview mit der Zeitung "The Guardian" gibt sie nun allerdings beunruhigende Dinge von sich. "Ich wünschte, ich wäre schon tot", sagt sie. Auf die Nachfrage, ob sie das wirklich ernst meine, betont sie: "Das tue ich. Ich will das nicht mehr weitermachen, aber ich mache es." Meint sie damit die Musik? "Alles. So fühle ich mich einfach. Wenn es nicht so wäre, würde ich es nicht sagen."

Wie ihre Idole Amy Winehouse und Kurt Cobain habe sie den Wunsch, früh zu sterben. Die beiden gehören einer Gruppe an, die in der Popkultur als Klub 27 bezeichnet wird: Musiker, die im Alter von 27 starben. Auch Jimi Hendrix, Janis Joplin und Jim Morrison zählen dazu. Del Rey, die mit richtigem Namen Elizabeth Grant heißt, ist selbst 27 Jahre alt und hat scheinbar alles erreicht: Ruhm, Reichtum und Anerkennung. Doch ihr Leben fühle sich oft an wie ein "beschissener Film", sagt die Britin.

Lana Del Reys aktuelles Album "Ultraviolence" ist hier erhältlich

Von den dunklen Seiten des Ruhms hat Del Rey tatsächlich mehr als eine Kostprobe bekommen: 2012 wurde ihr Computer gehackt; private Bilder, Details über ihre Finanzen und unveröffentlichte Lieder der Sängerin wurden online verbreitet. Auch ihre Jugend war alles andere als unkompliziert. Schon als Teenager litt sie unter Alkoholproblemen. Die Äußerung von Todessehnsüchten lassen sich also kaum als makabre Promotion für ihr Album abtun.

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